Das grüne Klassenzimmer: Wuppertaler Waldjugendspiele

Vom 1. bis zum 3. September wird der Unterricht vom Klassenzimmer in den Wald verlegt: Bei den zehnten Wuppertaler Waldjugendspielen nehmen elf Grundschulen mit insgesamt etwa 450 Schülern aus 19 Schulklassen teil.

Am Freiluft-Unterrichtsplatz der Station Natur und Umwelt starten die Schüler am Dienstag, 1. September, mit wetterfester Kleidung und einem Fragebogen vom Freiluft-Unterrichtsplatz auf eine zwei Kilometer lange Strecke durch den Stadtwald "Schreiners Busch" ins Gelpetal. Die Viertklässler lösen dort unter der Anleitung des Försters Jan Frieg sowie Forstmitarbeitern und Mitgliedern der Waldjugend unterschiedliche Aufgaben zum Thema Wald und Natur. Hier sind genaues Beobachten, Phantasie, aber auch Geschick und Ausdauer gefragt.

Das Ressort Grünflächen und Forsten ergänzt hiermit sein Angebot in praktischer Umwelterziehung an der Station Natur und Umwelt. Im Parcours geht es beispielsweise um Orientierung im Wald, die Bestimmung eines Baumalters, das Absägen von Baumscheiben, um Waldgeräusche und Waldtiere sowie natürlich "Fichtenzapfenzielwerfen". Die Aufgaben und Übungen sollen die Kinder dazu anleiten, eigene Erfahrungen und Beobachtungen in der Natur zu machen. Die Kinder lernen auch, dass Abfälle wieder mitgenommen werden müssen, da sie für Wildtiere eine Gefahr darstellen können.

Die Waldjugendspiele sind nicht als Wettkampf zu verstehen. Per Verlosung wird entschieden, welche der teilnehmenden Schulklassen einen Besuch im Düsseldorfer Landtag - in Begleitung des Försters Jan Frieg und der Vorsitzenden des Wuppertaler Kreisverbandes der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald, Claudia Schmidt, gewinnt.

28.08.2015