Initiativen für Flüchtlinge: 27.000 Euro vom Land

Sprachcafé und Spielgruppe, gemeinsame Sport-Nachmittage oder Stadtteil-Erkundungen: Die Initiativen, die sich in Wuppertal um die hier untergebrachten Flüchtlinge kümmern, haben viele und gute Ideen, wie sie ihre neuen Nachbarn in der Stadt willkommen heißen. Ihr Engagement wird jetzt gefördert: Sie bekommen von der Stadt Landesmittel für ihre Treffs. 27.000 Euro kann Wuppertal beim Land für die Flüchtlingsinitiativen abrufen, wovon rund 19.000 Euro in Begegnungsräume investiert und rund 8.000 Euro Info-Material ausgeben werden sollen.

Das Land hatte kurzfristig Mittel für die Arbeit der Initiativen zur Verfügung gestellt, das Zentrum für Integration, Bildung und Kulturelle Vielfalt den entsprechenden Antrag gestellt. Jetzt kann die Stadt die Mittel an die Initiativen verteilen. Diese können die Begegnungsräume mit Tischen und Stühlen, Schränken und Küchenzeilen ausstatten oder einfach mal eine Wand neu streichen. Außerdem können die Initiativen Geld für internetbasierte Medien einsetzen, die dann Betreuer und Flüchtlinge nutzen können.

 

"Natürlich freuen wir uns, dass die viele ehrenamtliche Arbeit, die die Wuppertalerinnen und Wuppertaler für die Flüchtlinge leisten, so unterstützt wird", so Sozialdezernent Dr. Stefan Kühn. "Es ist wichtig, dass wir für diese engagierte Arbeit auch das richtige Umfeld und gute Bedingungen schaffen. Das versuchen wir, wo es nur möglich ist. Deshalb ist uns natürlich jede Unterstützung willkommen."

 

14.12.2015