Land fördert den Ausbau von Kitas zu Familienzentren

"Seit der Pilotphase 2006/2007 sind mehr als 40 der Wuppertaler Kin-dertageseinrichtungen als Familienzentrum zertifiziert worden. Der Ausbau erfolgt stufenweise und wird jährlich vom Land vorgegeben. Das Land hat nun für 2015 die Förderung von drei weiteren Familienzentren in Aussicht gestellt", freut sich Sozialdezernent Dr. Stefan Kühn.

Die Auswahl der Familienzentren erfolgt nach Kriterien, die vom Jugendhilfeausschuss der Stadt Wuppertal festgelegt worden sind. Träger können nun Interessensbekundungen für ihre Einrichtungen abgeben. Die Familienzentren verteilen sich im gesamten Stadtgebiet und berücksichtigen die verschiedenen Träger und ihre unterschiedlichen Konzeptionen.

 

"Ziel eines Familienzentrums ist es, ein niederschwelliges, gebündeltes Angebot im Stadtteil zur Förderung und Unterstützung von Kindern und Familien bereitzustellen. Das Angebot als Familienzentrum richtet sich hierbei nach der Bevölkerungsstruktur im Stadtteil und der Situation der Familien der betreuten Kinder", so Sozialdezernent Dr. Stefan Kühn.

Das Familienzentrum soll daher unter anderem

  • Beratungs- und Unterstützungsangebote für Kinder und Familien bereithalten
  • die Erziehungspartnerschaft und Familienbildung fördern
  • bei der Vermittlung und Nutzung der Kindertagespflege unterstützen
  • die Vereinbarkeit von Familie und Beruf verbessern

Familienzentren können ihre Leistungen selbst und in verbindlicher Kooperation mit anderen Einrichtungen und Diensten erbringen wie z.B. die Bergische Volkshochschule, die Wuppertaler Familienbildungsstätten, die Beratungsstellen für Eltern, Kinder und Jugendliche, die Feuerwehr und die Polizei (Verkehrssicherheit).

 

Ergänzend zu der Betreuung, Bildung und Erziehung der Kinder bieten die Familienzentren zusätzliche Angebote für die Familien wie zum Beispiel die Vermittlung von Beratungs- und Hilfsangeboten der Kooperationspartner, Elterncafé, themenorientierte Elternabende an. Gemeinsame Aktionen, Projekte und Feste runden die Zusammenarbeit zwischen Kindern, Eltern und pädagogischen Mitarbeiterinnen ab.

06.02.2015