Bauarbeiten am Klingelholl:Betriebsgelände wird erneuert

Am Klingelholl rollen im Frühjahr die Bagger an. Stimmt der Rat in seiner März-Sitzung zu, werden dann auf dem Betriebsgelände des Eigenbetriebs Straßenreinigung (ESW) und der Abfallwirtschaftsgesellschaft (AWG) nach und nach die inzwischen maroden Gebäude abgerissen und durch neue ersetzt.

Den Beginn macht das in die Jahre gekommene Parkhaus, es folgen die Sozialräume und eine neue LKW-Werkstatt. Anschließend wird das Verwaltungsgebäude neu errichtet, es folgt die Sanierung und Modernisierung des Salzlagers und der Sole-Anlage. Außerdem wird das Außengelände neu gestaltet und die Zufahrt verlegt.

Insgesamt werden am Klingelholl 24 Millionen Euro in den Neubau investiert. "Das ist schon eine anspruchsvolle Bauaufgabe", so AWG- und ESW-Chef Wolfgang Herkenberg. Auf fünf bis sechs Jahre wird die Bauzeit veranschlagt. "Die Arbeiten finden im laufenden Betrieb statt - und das Baugebiet liegt in einem Wohnumfeld. Da gilt es vieles zu berücksichtigen." Insgesamt 450 AWG- und ESW-Mitarbeiter arbeiten am Klingelholl - natürlich auch während der Bauphase.

Rechnen soll sich der Neubau am Klingelholl langfristig: Die Gebäude aus den 70er Jahren seien, was Technik und energetische Ausstattung anbetreffe, nicht mehr auf der Höhe der Zeit. "Wir gehen von einer deutlich verbesserten Energie-Effizienz bei den Neubauten aus", so Herkenberg.

23.02.2015