Lob vom Bundespräsidenten für Toleranz-Kampagne

Das Plakat zeigt viele Portraits und die Aufschrift "Wir für Frieden und Toleranz"
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Die Plakat-Aktion des Wuppertaler Jugendrates für Frieden und Toleranz ließ Bundespräsident Joachim Gauck ausdrücklich loben: Es sei eine großartige Initiative, so der Bundespräsident.

Leider ist er von größter Aktualität: Der Aufruf für Frieden und Toleranz, den der Wup-pertaler Jugendrat (WJR) im Dezember gestartet hatte. Öffentlich Stellung beziehen wollte der Jugendrat mit seiner Aktion. Beim Ölbergfest baten die Jugendrats-Mitglieder Besucher, sich fotografieren zu lassen und so öffentlich für einen friedlichen und toleranten Umgang miteinander zu werben. Die Jugendratsmitglieder fanden viele, die bereit waren, dafür offen in die Kamera zu lächeln. Jetzt hängen die Plakate in Jugendeinrichtungen und öffentlichen Stellen.

Lob gab es jetzt für die Aktion von offizieller Seite. In einem Telefonat mit dem Kinder- und Jugendbüro der Stadt ließ Bundespräsident Joachim Gauck seinen Dank für das Plakat, das ihm die Jugendlichen vom WJR zugesandt hatten, ausrichten und die Aktion als großartige Initiative ausdrücklich loben.

"Das ist für die Mitglieder im Jugendrat natür-lich toll - und ein großartiger Ansporn, weiterzumachen", so Sigrid Möllmer vom Kinder- und Jugendbüro. Gerade nach dem Anschlag in Paris am gestrigen Mittwoch sei es wichtig, dass junge Menschen die Werte Toleranz und Frieden, Meinungsfreiheit und Demokratie in ihrem eigenen Alltag erleben und für diese Werte eintreten könnten.

Bereits am Montag, 5. Januar, war Wuppertal als positives Toleranz-Beispiel bundesweit genannt worden: Das Heute-Journal des ZDF hatte Wuppertal als Beispiel für eine Stadt genannt, in der Flüchtlinge gut aufgenommen und als Bereicherung verstanden würden.

08.01.2015