Wuppertal wird noch grüner

mehrere Bäume im Wald
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Die Gesamtfläche der Wuppertaler Wälder ist in den Jahren 2013 und 2014 deutlich gewachsen. Am 1. Januar 2013 hatten alle Stadtwälder eine Gesamtfläche von 1.761 Hektar, das entspricht 17,61 Millionen Quadratmetern.

Im Jahr 2013 hat die Fläche der Stadtwälder um 44.500 Quadratmeter zugenommen. Davon kamen 7.000 Quadratmeter durch Schenkungen in städtischen Besitz und 11.100 Quadratmeter Wald waren bewaldete Ankaufflächen der Nordbahntrasse.

Noch wesentlich weiter sind die Stadtwälder im Jahr 2014 gewachsen - nämlich um insgesamt 187.000 Quadratmeter. Durch den Bau der Autobahnraststätte Kucksiepen gingen zwar 408 Quadratmeter Wald verloren, aber 2.200 Quadratmeter Wald wurden auf Brachflächen neu aufgeforstet. 12.589 Quadratmeter Wald erhielt die Stadt aus einer Schenkung.

Der größte Zugang 2014 war die "Sambatrasse". Früher war dieser Bereich als Bahnverkehrsfläche gekennzeichnet. Deshalb mussten in Zeiten der Dampflokomotive aus Brandschutzgründen die Bahnböschungen rund um die teilweise 100 Meter breite Trasse völlig kahlgeschlagen werden. Mittlerweile sind aber diese Stellen wieder so dicht mit Bäumen bewachsen, dass 116.000 Quadratmeter der 231.400 Quadratmeter großen Sambatrasse als "Wald" eingestuft sind. Diese neuen Stadtwaldflächen werden zukünftig mit den Stadtwäldern Königshöhe und Nöllenhammer (östliches Burgholz) vereinigt, so dass statt vieler kleiner Wälder ein großer entstehen kann.
21.01.2015