Eine Reise zu Integrationsunternehmen im Städtedreieck

Seit die Landesregierung im Jahr 2008 das Programm "Integration unternehmen!" startete hat sich die Zahl der Arbeitsplätze für schwerbehinderte Menschen in Integrationsprojekten mehr als verdoppelt. Welche Perspektiven sich für Menschen mit und ohne Behinderungen, für Arbeitgeber und Beschäftigte auftun, konnte eine Gruppe von 29 Interessierten aus arbeits- und wirtschaftsnahen Institutionen "erfahren": Sie nahmen auf Einladung der Regionalagentur Bergisches Städtedreieck sowie der G.I.B. bei sonnigem Wetter an einer Busreise zu Integrationsbetrieben in Solingen und Wuppertal teil.

Zunächst erhielten die Teilnehmenden einen Einblick in die Arbeit des Integrationsunternehmens Integra Solingen gGmbH, das im Brückenpark Müngsten die Gastronomie in "Haus Müngsten" betreibt.

 

Anschließend führte die Reise mit dem Bus zum Naba´s Cafe´ gemeinnützige GmbH im Quartier Ostersbaum in Wuppertal. Dort wurde das Mittagessen eingenommen. Die Geschäftsführerin informierte die Teilnehmer über das Konzept eines Inklusionsbetriebes in einem dicht besiedelten gründerzeitlichen Wohnquartier mit sehr unterschiedlicher Bevölkerungsstruktur.

 

Den Abschluss bildete ein Betrieb aus dem Garten- und Landschaftsbau, ecoverde Wuppertal GgmbH & Co. KG in Wuppertal-Vohwinkel.

 

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer konnten sich vor Ort in ihrer Region - dem Bergischen Städtedreieck - bei drei angesiedelten Integrationsunternehmen informieren, wie diese einen wichtigen Beitrag zur Inklusion in der Arbeitswelt in NRW leisten und wie in am Markt agierenden Betrieben die Zusammenarbeit von Menschen mit und ohne Behinderungen funktioniert. Sie erhielten Einblick in die Voraussetzungen für die erfolgreiche Integration von Menschen mit Handicap in Integrationsprojekten und erfuhren, welche Fördermöglichkeiten es seitens der Integrationsämter, der Jobcenter, der Arbeitsagenturen und des Landes Nordrhein-Westfalens gibt.

12.06.2015