Gebäudemanagement: Viel vor für 61,8 Millionen

Bagger
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Die Summen sind beeindruckend, die Bauleistungen auch: Über 61,82 Millionen Euro wird das Gebäudemanagement der Stadt (GMW) in diesem Jahr für Bauarbeiten und die Sanierung städtischer Gebäude aufwenden. Rund 32 Millionen davon entfallen auf Investitionen, für die Bauunterhaltung werden über 22 Millionen veranschlagt. Für aktuelle bauliche Notfälle sind 7 Millionen Euro eingeplant. Im Vorjahres Bau- und Sanierungsprogramm hatte das GMW 56,7 Millionen ausgegeben.

Auf der langen Vorhaben-Liste stehen insgesamt sieben Kindergärten, wobei bei vielen die bereits begonnenen Bauarbeiten fortgesetzt werden wie in der Bendahler Straße. Andere starten in diesem Jahr: So die Flensburger Straße oder die Rödiger Straße. In Planung sind zum Beispiel die Rudolfstraße oder die Rosegger Straße/Kleestraße. Verbaut wird in diesem Jahr eine Summe von 8,5 Mio Euro in neuen oder erweiterten Kindergärten.

Einen ganz besonders großen Anteil am GMW Sanierungs- und Ausbauprogramm nehmen die Schulen ein. So wird die ehemalige Justizvollzugsschule auf der Hardt dafür hergerichtet, dass nach den Sommerferien das Wilhelm-Dörpfeld-Gymnasium dort ihr mehrjähriges Quartier beziehen kann, während die Schule am Döppersberg komplett saniert und umgebaut wird. Dafür laufen derzeit die Planungen, noch in diesem Jahr soll Baubeginn sein.

Fortgesetzt werden die Arbeiten für die neue 6. Gesamtschule, die Planungen für deren neue Sporthalle laufen weiter. Grundschul- und Turnhallen-Sanierungen, neue Fassaden oder Bodenbeläge, Fenstersanierungen oder Erweiterungsbauten: Die Liste der Vorhaben ist lang. Insgesamt 33 Millionen aus dem Investitionsprogramm des GMW fließen an Schulen.

"Das Bauprogramm des GMW bei Kitas und Schulen belegt die klare Priorität, die wir in Bildung setzen" , so Schul- und Sozialdezernent Dr. Stefan Kühn.
09.03.2015