Volles Programm zum Zehnjährigen

Ein Rollifahrer mit anderen Menschen auf der Bühne
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Es soll in diesem Jahr ein ganz besonders schöner und aktiver Tag werden: Der Tag der Menschen mit Behinderung findet zum zehnten Mal statt. Das soll gefeiert werden.

Termin für den tollen Tag ist Freitag, 8. Mai, von 12 bis 18 Uhr. Veranstaltungsort ist der Johannes-Rau-Platz in Barmen.

Schirmherr der Veranstaltung, zu der sich über 30 Vereine, Verbände, Selbsthilfegruppen, Einrichtungen und Behörden angemeldet haben, ist Oberbürgermeister Peter Jung. An Ständen und Aufbauten präsentieren die Gruppen ihre Angebote, vor allem aber viele Mitmach-Aktionen und Kulinarisches.

Auf der Bühne läuft ein sportlich-musikalisch-kulturelles Programm. "Wir haben in diesem Jahr ganz bewusst keinen ´Top Act´ von außerhalb eingeladen. Wegen unseres Jubiläums wollen wir unsere Gruppen in den Vordergrund stellen", sagt Sandra Heinen, Behinderten-Koordinatorin der Stadt. So wird zum Beispiel die Lebenshilfe ein ausführliches Programm bieten.

Heinen hofft, dass sich auch in diesem Jahr ein Trend aus den vergangenen Veranstaltungen fortsetzt: "Wir haben immer mehr Anbieter dazu bekommen - auch viele, die nicht direkt etwas mit dem Thema Behinderung zu tun haben. Es gibt ein großes Interes-se, sich an dem Tag hier zu präsentieren." Zweiter Trend: Auf der Bühne und im Publikum, so Heinen "werden wir immer jünger." Kinder und Jugendliche gingen mit dem Thema Behinderung unbefangener um als so mancher Erwachsener, vielleicht, so Heinen, helfen auch die integrativen Klassen an den Schulen, Unsicherheit abzubauen. Das wünscht sie sich schon von Amts wegen für viele und sieht am Tag der Menschen mit Behinderung dazu eine gute Gelegenheit: "Wir wollen in die Öffentlichkeit zu gehen und Menschen mit Behinderung sichtbar und Begegnung möglich machen. Das gelingt uns beim Tag der Menschen mit Behinderung immer mit viel Freude und einem tollen Ange-bot."

Veranstalter des Tages der Menschen mit Behinderung ist das Ressort Soziales der Stadt, der Beirat der Menschen mit Behinderung und der Verein Wuppertaler Behindertenrat.

04.05.2015