Verwaltungshaus Elberfeld: Sandstein-Sanierung geht weiter

Der Neptunbrunnen vor dem Verwaltungshaus Elberfeld
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Das Gebäudemanagement (GMW) geht bei der Sanierung des historischen Verwaltungshauses am Neumarkt in Elberfeld in die nächste Runde. Jetzt ist die Fassade in der Friedrichstraße an der Reihe.

Das GMW hatte diesen Sanierungsschritt aus Rücksicht auf seine Mieter so lange wie möglich aufgeschoben. Jetzt steht die Sanierung der Fassade und der Fensteranlagen an den Ladenlokalen entlang der Friedrichstraße aber doch an. Hatten die Läden seit 2014 schon das Baugerüst entlang der Hauptfassade zu ertragen, müssen deren Inhaber nun voraussichtlich zum 1. Juni diesen Jahres ihre Läden verlassen, weil die grundlegende Sanierung

des Sandsteins einen Verkaufsbetrieb nicht mehr zulässt. Gerade die Sandsteinbögen, die die Fensteranlagen nach oben abschließen, sind stark restaurierungsbedürftig. Witterungseinflüsse, starke Erschütterungen durch schweren Fahrzeugverkehr und nicht zuletzt Brandspuren aus früheren Jahrzehnten (Kriegsschäden) haben dem Sandstein stark zugesetzt. Einzelne Segmente wurden bei einer aktuellen Untersuchung vorsorglich wegen möglicherweise herabfallender Gesteinsbrocken abgesperrt.

Die Maßnahme wird voraussichtlich drei Monate dauern und 250.000 Euro kosten. Die Mieter der Ladenlokale haben sich sehr unterschiedlich mit der Situation arrangiert: Der Antiquitätenhändler geht in das leerstehende städtische Ladenlokal an der Einmündung Friedrichstraße und Willy-Brandt-Platz, der Handyladen wird eingelagert und die Parfümerie will am Willy-Brandt-Platz einen Verkaufscontainer aufstellen.

05.05.2015