Sturm reißt Weihnachtsbaum in Barmen um

umgestürzter Baum
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Er war gerade erst aufgestellt und die Lichterketten angebracht, als in der Nacht zu Mittwoch, 18. November, das Sturmtief Heini den prächtigen Weihnachtsbaum auf dem Johannes-Rau-Platz umriss. Ersatz wird es nicht geben.
umgestürzter Baum
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"Das ist schade, weil wir in diesem Jahr einen besonders schönen Baum hatten", bedauert Michael Müller, Vorsitzender der IG Schausteller, der bei den Aufräumarbeiten dabei war. Doch nicht nur der Baum muss zersägt und weggeräumt werden. Auch der große Metallständer ist kaputt. Ein Baumersatz und ein entsprechender Ständer ist bis zur offiziellen Eröffnung des Weihnachtsmarktes am kommenden Montag, 23. November, nicht zu kriegen. "In diesem Jahr werden wir keinen großen Weihnachtsbaum haben. Aber dafür gibt es auf dem Platz verteilt mehrere kleinen Bäume", tröstet Michael Müller. Alle Weihnachtsmarkbuden werden wie geplant eröffnen.
Laterne
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Kopfzerbrechen bereitet der Stadt noch ein anderer Schaden: Beim Sturz wurde auch eine der beiden alten prächtigen Laternen beschädigt und muss nun abgebaut werden. Der Kandelaber, von denen es in Wuppertal nur drei gibt, stammt aus dem Jahr 1927. 1969 wurde er vom Alten Markt vors Rathaus "verlegt" und dort zusammen mit einer weiteren Laterne aufgebaut. Die dritte steht in der Herzogstraße in Elberfeld.
18.11.2015