Stadt will GWG mit Immobilien stärken

Dr. Slawig, Dr. Kühn, Zier (v.l.)
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Die Stadt schlägt den entsprechenden Gremien und dem Rat vor, die Gemeinnützige Wohnungsbaugesellschaft Wuppertal (GWG) durch die Übertragung der Immobilien und Grundstücke der städtischen Alten- und Pflegeheime (APH) zu unterstützen. Die GWG strebt an, 2018 die "schwarze Null" zu erreichen, benötigt dafür aber mehr Eigenkapital und Finanzmittel. Angestrebt wird eine Eigenkapital-Quote von 20 Prozent, zurzeit hat die GWG nur 8 Prozent. Stimmt der Rat zu, überträgt die Stadt der GWG die APH als Sacheinlage im Wert von 22 Millionen Euro.

Für die Bewohner und Mitarbeiter in den APH der Stadt ändert sich dadurch nichts: Die APH treten künftig als Mieter der GWG auf. In den APH leben rund 740 Bewohner, für sie bleibt die Wohnsituation und Betreuung unverändert, gleiches gilt für die Mitarbeiter der APH. Die GWG arbeite seit Jahren erfolgreich an einer Restrukturierung, betonten Stadtdirektor Dr. Johannes Slawig und GWG-Geschäftsführer Oliver Zier.

Allerdings machten strukturelle Probleme aus der Vergangenheit und der aktuelle Mietmarkt es der GWG schwer, aus eigener Kraft die Konsolidierung zu erreichen. Die Stadt als Gesellschafterin bekenne sich ausdrücklich zur GWG und wolle auch in Zukunft Maßnahmen ergreifen, um die Gesellschaft zu stützen, so Slawig.

Zier kündigte an, dass jetzt die mittelfristige Planung für die Zukunft der GWG in den entsprechenden Gremien diskutiert werde und die GWG in Zukunft noch effektiver werden wolle.

Die GWG betreut rund 6.000 Mietverhältnisse. Gesellschafter sind zu 75 Prozent die Stadt Wuppertal, 21 Prozent sind GWG-eigene Anteile, vier Prozent gehören der Stadtsparkasse Wuppertal. Die GWG wurde 1937 gegründet.

27.11.2015
 

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