Kalk für den Wald: Vorsicht bei Spaziergängen

Ein Hubschrauber nimmmt bei einer früheren Aktion gerade einen gefüllten Trichter auf.
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Wenn es demnächst weiß von oben rieselt, muss es kein Schnee sein: Zwischen Montag, 26. Oktober, und Freitag, 13. November, werden wieder einzelne Stadt- und Privatwälder mit einem Hubschrauber gekalkt. Darauf weist das städtische Ressort Grünflächen und Forsten alle Waldbesucher hin.

1.006 Tonnen magnesiumhaltigen Kalks werden gleichmäßig auf einer Fläche von 211 Hektar Stadtwälder und 124 Hektar Privatwälder (insgesamt 3,35 Millionen Quadratmeter) verteilt. Die Aktion kostet 92.000 Euro. 80 Prozent davon werden mit Landes- und EU-Mitteln gefördert.

Flächen, die gekalkt werden:

  • Ronsdorfer Verschönerungsvereins nur nördlich der Parkstraße;
  • Hasenberg;
  • Eskesberg;
  • in Cronenberg im Rheinbachtalund im Wüstholz südöstlich von Kohlfurt;
  • Osterholz;
  • Königshöhe

Der Hubschrauber wird die gefüllten Trichter auf speziell ausgewiesenen Plätzen aufnehmen - jeweils 800 Kilogramm, alle zwei Minuten etwa. Bei stärkerem Regen muss pausiert werden, weil der Kalk sonst verkleben würde.

Diese mit erheblichem Lärm verbundene Aktion ist notwendig, um den "sauren Regen" für das nächste Jahrzehnt zu neutralisieren und dessen schädliche Auswirkungen auf die Waldböden und Waldbäume zu verringern.

Der Kalk wird helfen, den sehr sauren Humus auf und in den Waldböden besser zu zersetzen, die darin enthaltenen Nährstoffe wieder für die Pflanzen verfügbar zu machen und die natürliche Verjüngung der Waldbestände aus Samen zu fördern.

 

Die Stadt bittet alle, sich während der Kalkungen nicht in den Wäldern aufzuhalten. Der Kalk besteht aus ungebranntem, reinem Gesteinsmehl und ist nicht gesundheitsschädlich.

 

21.10.2015