Nordbahntrasse im Westen jetzt ein wenig länger und sicherer

Die neue Umgehung am Trassenende in Vohwinkel passiert auch die Skateranlage am Homanndamm..
+
Am westlichen Ende der Nordbahntrasse in Vohwinkel hat die Stadt mit Unterstützung der Fördergeber zwei Gefahrenpunkte im Bereich Homanndamm entschärft. Das bisherige Trassenende ist etwa 30 Meter nach Süden verschoben worden. Zugleich entstand auf der anderen Straßenseite des neuen Trassenendes gegenüber in einem großzügigen Bogen nach Osten eine rund 230 Meter lange Verlängerung zwischen Homanndamm und Herderstraße.

Die neuen Wege sind im gleichen Standard wie der übrige westliche Trassenabschnitt zwischen Dorp und Vohwinkel (vier Meter breiter Asphaltstreifen) errichtet und mit LED-Leuchten ausgestattet worden.

 

"Mit dieser kleinen, in der vergangenen Woche weitgehend fertig gestellten Baumaßnahme erhöht sich für alle Nutzer nicht nur der Komfort, auch die Verkehrssicherheit verbessert sich an entscheidender Stelle erheblich", erläutert Verkehrsdezernent Frank Meyer.

 

Das bisherige Trassenende lag ungünstig in einer schlecht einsehbaren Kurve. Dort mussten die Nutzer des neuen Rad- und Wanderwegs auf den schmalen, stark ansteigenden und am Straßenrand dicht bewachsenen Homanndamm wechseln, der an dieser Stelle auch noch von vielen LKW befahren wird.

 

Mitarbeiter einer Fachfirma installieren auf dem neuen Stück Trasse die Lampen mit LED-Beleuchtung.
+

Auf der alten Strecke über Homanndamm und Herderstraße kamen die Trassennutzer außerdem an einer unübersichtlichen Einmündung vorbei. Auch dort galt: starke Steigung, relativ starker Kraftfahrzeugverkehr und schlecht einsehbar, was vor allem für Familien mit Kindern einen erheblichen Gefahrenpunkt darstellte.

 

Diese Hindernisse können nun auf dem fertig gestellten neuen Teilstück sicher und bequem umfahren werden.

 

Der beleuchtete Weg führt außerdem direkt an der Skateranlage vorbei - mit der Einladung zur Rast oder gar zur Nutzung. Auch versprechen sich die Verantwortlichen so mehr soziale Kontrolle für die bisher eher versteckt gelegene Anlage.

 

Die Maßnahme kostete rund 110.000 Euro, die zu 90 Prozent vom Land NRW und mit Mitteln der EU gefördert werden.

15.09.2015
 

Gefördert von

alle Förder-Logos