Uni und Stadt: Studie zu Sicherheit in Wuppertal

Die Bergische Uni und die Uni Tübingen untersuchen in Wuppertal und Stuttgart, wie es um das Sicherheitsgefühl der Bürger bestellt ist. Die Stadt unterstützt die Fragebogen-Aktion.

Wie ist es um die Sicherheit in der Stadt bestellt? Wie empfinden die Menschen ihre Stadt, was wünschen sie sich? Wissenschaftler der Bergischen Universität Wuppertal und der Eberhard Karls Universität Tübingen haben sich zu einem Forschungsprojekt zusammengetan. Sie wollen untersuchen, wie es um die Sicherheit in Wuppertal und Stuttgart bestellt ist und welche Verbesserungsbedarfe die Bürger sehen.

Dazu wird Mitte Oktober in beiden Städten eine Befragung stattfinden, an der alle angeschriebenen Bürger teilnehmen können. "Sicherheit lässt sich nicht nur an den Daten der Polizeilichen Kriminalstatistik ablesen. Sie ist auch ein Gefühl, über das nur die Menschen selbst Auskunft geben können", sagt Dr. Tim Lukas, Leiter der Abteilung Objektsicherheit am Institut für Sicherungssysteme und Mitarbeiter im Fachgebiet Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe an der Bergischen Universität. Um Sicherheit und Lebensqualität für alle Stadtbewohner gleichermaßen zu gewährleisten, ist eine durchdachte Stadtplanung wichtig. Um diese Planung an die tatsächlichen Bedürfnisse der Stadtbewohner anzupassen, müssen die Bürger nach ihren Sorgen und Wünschen gefragt werden.

In einem postalisch verschickten Fragebogen können zufällig ausgewählte Wuppertaler über ihre Erfahrungen aus dem städtischen Leben berichten. "Wir hoffen auf die Teilnahme möglichst aller ausgewählten Bürger", so Dr. Tim Lukas, "nur so erhalten wir ein realistisches Gesamtbild der Einschätzungen der Wuppertaler."

Die Stadt Wuppertal unterstützt das Forschungsvorhaben und wird am Ende von den Ergebnissen profitieren. Darüber hinaus soll die Studie deutschlandweit Anstöße für die Sicherheit in Städten geben.

17.09.2015