Ausgleichsabgabe: Fast 900.000 Euro für Schwerbehinderte

Im vergangenen Jahr unterstütze die Fürsorgestelle für schwerbehinderte Menschen der Stadt Wuppertal mit einer Summe von 882.108 Euro schwerbehinderte Arbeitnehmer. Die finanziellen Mittel stammen aus der Ausgleichsabgabe. Diese wird von den Arbeit-gebern erhoben, die nicht die gesetzlich geforderte Mindestzahl Schwerbehinderter beschäftigen.

Die Ausgleichsabgabe kommt ohne Abzüge den schwerbehinderten Beschäftigten und ihren Arbeitgebern zu Gute. Die Stadt Wuppertal erhält den Betrag vom Landschaftsverband Rheinland.

"Der Betrag wurde dafür verwendet, die Arbeitsplätze schwerbehinderter Menschen auf die jeweilige Behinderung abzustimmen. Darunter fallen die Anschaffung technischer Arbeitshilfen sowie hinausgehende Unterstützungen zum Erhalt des Arbeitsplatzes", erläutert Sozialdezernent Dr. Stefan Kühn. Für das Jahr 2014 bedeutete das eine Ausstattung von Büroarbeitsplätzen mit geeigneten Stühlen oder höhenverstellbaren Schreibtischen und vielen weiteren Maßnahmen.

Um Bedarfe am Arbeitsplatz festzustellen, führt die Fürsorgestelle Arbeitsplatzbesichtigungen und andere Ortstermine durch. Begleitet werden die Mitarbeiter dabei unter anderem von einem Ingenieur des technischen Dienstes des Landschaftsverbandes Rheinland, bei Bedarf ebenfalls von Beschäftigten des Integrationsfachdienstes oder auch Gebärdensprachendolmetschern.

Informationen über die Möglichkeiten zur Ausstattung von Arbeitsplätzen Schwerbehinderter gibt es bei der Fürsorgestelle der Stadt.

 

Kontakt:

 

Fürsorgestelle der Stadt Wupertal, Friedrich-Engels-Allee 76, 42285 Wuppertal,

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17.09.2015