Weitere Verkehrsoptimierung am Robert-Daum-Platz

Sicht aus der Tannenbergstraße auf den Robert-Daum-Platz
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Einstimmig haben die Mitglieder des Verkehrsausschusses am Dienstag, 22. September, weitere Maßnahmen zur Verkehrsoptimierung am Robert-Daum-Platz beschlossen. Durch bessere Spurführungen soll die Kreuzung nach den Herbstferien leistungsfähiger sein.

Ein von der Bergischen Industrie- und Handelskammer (IHK) beauftragtes und von der Stadt zur Hälfte mitfinanziertes Gutachterbüro hatte gemeinsam mit den Fachleuten des Verkehrsressorts Vorschläge für einen besseren Abfluss der Fahrzeuge an der Kreuzung erarbeitet. Sie sollen nun kurzfristig in den Herbstferien umgesetzt werden.


Alleine durch eine zweispurige Verkehrsführung auf der Briller Straße nordwärts bis Höhe Sadowastraße sollen bis zu 200 Fahrzeuge mehr in der Stunde den Robert-Daum-Platz passieren können. Weitere Ummarkierungen betreffen den Einmündungsbereich zur Katernberger Straße und die Tannenbergstraße, die bergwärts ebenfalls unter Wegfall von Parkplätzen und einer Ladezone zweispurig geführt werden soll, um Rückstaus in die Kreuzung zu vermeiden.


Insgesamt sind 75.000 Euro für die Arbeiten veranschlagt, darin enthalten 17.500 Euro für eine Vorrangampelschaltung, damit Einsatzfahrzeuge der Feuerwehr in der dann einspurigen Briller Straße talwärts nicht stecken bleiben. Ob die einzelnen Maßnahmen nach der B 7-Sperrung wieder zurückgenommen oder beibehalten werden, sollen Verkehrsbeobachtungen zeigen.


An der Sondersitzung nahmen auch die Mitglieder der Planungs- und Baubegleitkommission Döppersberg und der beiden zuständigen Bezirksvertretungen Elberfeld und Elberfeld-West teil.

23.09.2015