Wuppertaler Delegation reist nach China

Skyline von Shanghai
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Wuppertals Wirtschaftsbeziehungen zu China haben in den letzten Jahren mehr und mehr zugenommen. Am 9. April macht sich einmal mehr eine Delegation aus Wuppertal auf den Weg nach China, um auf die Geburtsstadt Friedrich Engels als attraktiver Investitions- und Wirtschaftsstandort aufmerksam zu machen.

Es ist bereits die vierte Reise dieser Art, bei der Wuppertaler Vertreter aus Verwaltung und Unternehmerschaft in China Kontakte pflegen und neu knüpfen, um die wirtschaftlichen Beziehungen zu vertiefen. Die straff organisierte, neuntägige Tour konzentriert sich auf zwei große, wirtschaftlich starke Ballungsräume, nämlich Shanghai und Umgebung sowie mehrere Städte in der Provinz Guangdong.


"In Shanghai veranstalten wir eine 'Promotion Conference' und haben dazu Vertreter von Unternehmen und Verbänden aus der Region Shanghai sowie Vertreter aus weiter entfernt liegenden Industrieparks eingeladen, um Wuppertal zu präsentieren", berichtet Jana Koppe, deutsche Projektmanagerin des C³ bei der Wirtschaftsförderung. Zudem wird man im relativ nahe gelegenen Suzhou einen Industriepark besuchen, in dem auch Vorwerk Autotec einen Sitz hat. Auch ein Antrittsbesuch in der Stadt Kunshan steht auf dem Programm.


Etwa nach der Hälfte der Woche geht es dann in die Provinz Guangdong, in der man die Städte Zhongsan und Foshan erstmalig besucht. "Mit Foshan haben wir gemeinsam mit weiteren deutschen Städten ein Abkommen über eine Industrieallianz unterzeichnet, die Ende April feierlich auf der Hannovermesse besiegelt wird", erzählt Wirtschaftsförderer Dr. Rolf Volmerig, der die Delegation ebenfalls begleitet.


Neben Betriebsbesichtigungen und weiteren Präsentationsmöglichkeiten des Standortes Wuppertal gilt ein Besuch auch der Partnerstadt Dongguan. Stadtdirektor Dr. Johannes Slawig: "Es ist wichtig, diese einmal geknüpften Verbindungen immer wieder aufzunehmen und zu vertiefen." Er repräsentiert die Stadt zum wiederholten Male in China.


Weitere Teilnehmer der Delegation sind Frank Müller und Stephan Vollmer vom Maklernetzwerk Wuppertal, Holger Bramsiepe und Joanna Funck von der Firma Generationdesign, Patrick Krell von Liwo, Richard Hubinger vom Wuppertaler Brauhaus sowie Nancy Wilms, chinesische Projektmanagerin des C³.


Wie stark das Interesse auch hier in Wuppertal an einer Intensivierung der Beziehungen ist, zeigt sich auch an der hohen Anmeldezahl zum "China-Forum 2016", das nur zwei Tage vor dem Start der Delegationsreise in der 19. Etage der Stadtsparkasse stattfindet: Hierzu haben sich rund 130 Gäste angemeldet, etwa zur Hälfte jeweils chinesische und deutsche Teilnehmer, so Koppe.

05.04.2016