Vergabeverfahren für den Wupperpark-Ost beschlossen

Der Wupperpark vor dem Umbau des Döppersbergs
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Am Döppersberg geht es gut voran. Deshalb wird es jetzt auch Zeit, das letzte Teilstück, den Wupperpark zu planen. In der Ursprungsplanung war an der Stelle neben der Wupper ein reiner Park geplant.

Jetzt sollen ein Gebäude für das Wuppertal Marketing und eines für das Café Cosa dazu kommen. Die Polizei hatte sich gegen eine eigene Planung an der Stelle ausgesprochen. Für die jetzt zu planenden Gebäude inklusive Park möchte das zuständige Gebäudemanagement Wuppertal ein sogenanntes VOF-Verfahren einleiten. VOF steht für "Vergabeordnung für freiberufliche Leistungen".

Diesem Plan hat die Planungs- und Baubegleitkommission Döppersberg am Dienstag (1.3.2016) in einer Sondersitzung zugestimmt.  Das heißt, ab Bekanntmachung kann jeder Architekt, der mag, eine erste Planungsskizze nach den Vorgaben der Stadt einreichen. Jede dieser eingereichten Planungen bekommt Punkte nach einem ausgeklügelten System. Die fünf eingereichten Vorschläge mit den meisten Punkten werden eingeladen ihre Planungen zu vertiefen und bekommen dafür auch Geld. Am Ende wird es einen Architekten geben, der den Zuschlag erhält. So will die Stadt sicher stellen, dass sich die Qualität dem hohen Standard der Döppersberg-Planung anpasst.

Die Kosten für beide Bauten wird die Stadt übernehmen und für das Café Cosa zusätzliche Fördergelder beantragen. Die benötigten rund 4,5 Millionen Euro auf städtischer Seite stehen zur Verfügung.

Der unter dem Wupperpark liegende Bunker bleibt übrigens von der Planung unberührt und erhalten und auch die Zugänge bleiben gesichert.

01.03.2016
 

Döppersberg