"Skywalk" im Nordpark nimmt Konturen an

Die Grünflächenplaner Frank Zlotorzenski und Mattis Ricken erläutern Baudezernent Fran Meyer die Pläne für den Skywalk
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Der "Skywalk" im Nordpark nimmt langsam Konturen an. Das Fundament ist bereits zu sehen. Das Stahlgerüst ist derzeit in der Produktion und wird für April erwartet. Dann werden die Besucher vom Ehrenhain aus in circa sieben Meter Höhe auf einem 16,5 Meter langen Aussichtsplateau den großartigen Blick über die Stadt genießen können.

150.000 Euro wird die neue Attraktion des Nordparks kosten, zu achtzig Prozent gefördert aus Städtebaumitteln des Landes im Programm "Soziale Stadt". "Aus der grauen Maus Nordpark wird ein Kleinod", betonte Baudezernent Frank Meyer beim Ortstermin. "Für viele Menschen in Wichlinghausen und Oberbarmen ohne eigene Gärten ist dieser Park ein wichtiger Aufenthaltsort. Daher wurde die Barmer Parkanlage in die Förderkulisse für diese Quartiere einbezogen. Insgesamt werden wir bis zum Ende des 4. Bauabschnitts zwei Millionen Euro in die Attraktivierung dieses Parks investiert haben."

Planskizze des künftigen Skywalks
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Der dritte Bauabschnitt im Nordpark umfasst den Panorama-Rundweg und den Mehrgenerationenparcours, der bereits fertiggestellt ist. Nach der Neugestaltung des Kinderspielplatzes mit Bolzplatz, des Eingangsbereichs gegenüber den Turmterrassen und des Aussichtsplateaus in den ersten beiden Bauabschnitten soll der Steg "Skywalk" die Aussicht über das Tal herausstellen. Ein etwa 1,8 Kilometer langes, vorhandenes Wegesystem auf dem in Süd-West Richtung verlaufenden Höhenrücken wird als Panoramaweg weiterentwickelt. In diesen Tagen werden die Wege gebaut, die Blickinseln sind bereits bepflanzt und ein Hang mit Japanischen Kirschen und Wiesenblumen ist eingesät.

Die einzelnen Parkbereiche werden über diesen Weg erschlossen. An verschiedenen Orten werden Aussichtspunkte auf das Wupper-Tal geschaffen. Der Ausblick aus dem Ehrenhain an der südöstlichen Hangkante des Nordparks ermöglicht einen wunderbaren Fernblick auf die Stadt und in östlicher Richtung bis zur angrenzenden Nachbarstadt Schwelm. Diesen Effekt soll das architektonische Element eines etwa 16,50 Meter langen Steges mit einer elliptischen Aussichtsplattform steigern. Durch den Ausbau des Aussichtsplateaus werden auch in diesem Bereich die Blickbeziehungen ins Tal weiterentwickelt.

Der Kakaoplatz und die angrenzende Wiese werden sich zukünftig als naturnah gestaltete Räume präsentieren. Ein Teil der Arbeiten wird erst im Laufe des Frühjahrs in Angriff genommen werden können, so dass mit einer Fertigstellung des dritten Bauabschnittes Mitte 2016 gerechnet werden kann.

Für den dritten Bauabschnitt stehen 400.000 Euro zur Verfügung, in den ersten beiden Bauabschnitten wurden bisher 650.000 Euro verbaut. Die bis jetzt realisierten Bauabschnitte haben die Attraktivität des Parks schon enorm gesteigert. Durch die Realisierung des vierten Bauabschnitts soll die Entwicklung des Parks zum Abschluss gebracht werden.

30.03.2016