Bürgerbefragung: Meinung ist gefragt

Blick auf die Rathaus-Fassade und den Westflügel mit dem Johannes-Rau-Platz davor
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Eine repräsentative Umfrage soll klären, wie Wuppertaler die Arbeit von Politik und Verwaltung sehen und wie sie sich eine optimale Bürgerbeteiligung vorstellen. 2.500 Wuppertaler werden angeschrieben, online haben aber alle Interessierten Gelegenheit, mitzumachen.

Am Dienstag, 17. Mai, fiel der Startschuss für eine Bürgerbefragung zum Thema "Politische Beteiligung in Wuppertal". Neben einer repräsentativen ausgewählten Gruppe von Wuppertalern kann der Fragebogen auch von jedem Interessierten online ausgefüllt werden.

"Die Befragung liefert uns wertvolle Hinweise, welche Sichtweisen die Wuppertalerinnen und Wuppertaler auf Politik und Verwaltung haben, wie sie ihre Einflussmöglichkeiten einschätzen und auf welche Art und Weise sie sich politisch beteiligen. Das Feedback unserer Bürger ist uns für das Thema sehr wichtig, deshalb bitte ich Sie: Beteiligen Sie sich an unserer Umfrage!", betont Oberbürgermeister Andreas Mucke.

Für die Bürgerbefragung werden zwei Wege gewählt:
1) Zum einen erhalten 2.500 mit einer Zufallsstichprobe ausgewählte Wuppertaler ab dem Alter von 16 Jahren Post mit einem Anschreiben und dem Fragebogen. Dieser kann einfachst online beantwortet werden, der entsprechende Link und das nötige Passwort sind auf dem Fragebogen vermerkt. Alternativ kann der ausgefüllte Fragebogen auch in einem beiliegenden Antwortumschlag per Post an die Stadt zurückgeschickt werden. Der Befragungszeitraum läuft bis zum 17. Juni diesen Jahres.

2) Um darüber hinaus allen Interessierten die Möglichkeit zu geben, sich an der Befragung zu beteiligen, wird derselbe Fragebogen vom 17. Mai bis zum 17.Juni online unter www.buergerbeteiligung-wuppertal.de ausgefüllt werden können.

"Mit einer großen wissenschaftlichen Befragung geht die Stadtverwaltung der Frage nach, wie es um die politische Beteiligung in Wuppertal bestellt ist. Denn zeitgleich startet in Wuppertal die Entwicklung der Leitlinien für Bürgerbeteiligung. Während mit der Leitlinienentwicklung die Zukunft der kommunalen Bürgerbeteiligung in Wuppertal gestaltet wird, soll die Befragung den Status Quo messen. Ziel ist es, die Befragung in regelmäßigen Abständen zu wiederholen, um zum Beispiel Aussagen über die Wirkung der Leitlinien treffen zu können", erläutert der für Bürgerbeteiligung zuständige Dezernent Panagiotis Paschalis. 

Die Ergebnisse der Bürgerbefragung werden durch die Stadt Wuppertal ausgewertet und im Anschluss veröffentlicht. Selbstverständlich werden alle Bestimmungen des Datenschutzgesetzes des Landes Nordrhein-Westfalen eingehalten, die Antworten werden zum Beispiel nicht mir persönlichen Daten wie Name oder Anschrift verknüpft.

"Die Teilnahme an der Umfrage ist natürlich freiwillig, die Antworten der Wuppertaler sind uns aber sehr wichtig. Sie dienen gewissermaßen als Bestandsaufnahme und wichtige Erkenntnis, um unsere Bemühungen um eine Verstetigung von Bürgerbeteiligungsmöglichkeiten weiter voranzutreiben", sagt Paschalis.

09.05.2016