"Haus der Integration": Erste Anlaufstelle im Wicküler Park

Das Ressort Zuwanderung und Integration soll gemeinsam mit Mitarbeitern des Jobcenters neue Räume im Wicküler Park beziehen. So soll ein "Haus der Integration" entste-hen, das sich als Kompetenzzentrum um alle Fragen rund ums Asyl, Integration und Arbeit kümmert.

Mit den stark gestiegenen Flüchtlingszahlen ist der derzeitige Standort des Ressorts Zuwanderung und Integration zu klein geworden: Mehr Besucher und mehr Mitarbeiter brauchen mehr Platz. Deshalb sollen die Dienstleistungen für Flüchtlinge am Wicküler Park zusammen gelegt werden.

Jobcenter, Arbeitsagentur und das Ressort Zuwanderung und Integration kümmern sich dann als erste Anlaufstelle um Asylsuchende und Zuwanderer. Ziel soll unter anderem sein, mit integrativen Maßnahmen - also zum Beispiel Sprachunterricht oder Qualifikation für den Arbeitsmarkt - so früh wie möglich zu beginnen. Die Integrationsangebote der Stadt sollen gebündelt werden.

3.700 Quadratmeter sollen dafür im Wicküler Park zur Verfügung stehen. Dort sollen nicht nur Flüchtlinge und - später - auch Zuwanderer ressortübergreifend die richtigen Ansprechpartner finden, sondern zum Beispiel auch Arbeitgeber oder Ehrenamtler.

Vorteil der neuen Räume: Sie sind mit Bus und Schwebebahn gut zu erreichen und können bereits ab September diesen Jahres bezogen werden, ein weiterer Ausbau kann Anfang kommenden Jahres folgen. Zunächst ziehen rund 24 Mitarbeiter des Jobcenters und 34 des Ressorts Zuwanderung und Integration dort ein, langfristig sollen am neuen Standort 200 Arbeitsplätze Raum finden.

Was mit den derzeitigen Räumen An der Bergbahn geschehen kann, wird zurzeit noch geprüft, nach der Sommerpause soll dem Verwaltungsvorstand ein Nutzungskonzept vorgelegt werden. Parallel prüft die Verwaltung, wie sich die räumliche Situation für Besucher und Mitarbeiter im Einwohnermeldeamt am Steinweg verbessern lässt. Geprüft werden unterschiedliche Varianten: Ein Ausbau am derzeitigen Standort ebenso wie ein Neubau oder ein Umzug ins Rathaus in der Barmer Innenstadt.

Für das Gebäudemanagement, das sich um die städtischen Immobilien kümmert, steht zudem eine umfängliche Sanierung im Rathaus an: Der Rathaus-Flügel am Heubruch wird komplett energetisch saniert, der Rathaus-Hauptbau muss brandschutztechnisch auf den neusten Stand gebracht werden.

31.05.2016