Sanierungsprogramm für Wichlinghausen-Süd gestartet

Blick auf Wichlinghausen
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Fördermittel für Wichlinghausen-Süd: Der Stadtteil kann sich in den kommenden drei Jahren um energetische Sanierung kümmern. Finanziert wird das Projekt zum größten Teil von der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW). Diplom-Ingenieur Matthias Kaufmann wird sich als Sanierungsmanager um das Projekt kümmern.

Der neue Koordinator arbeitet beim "Büro für Quartierentwicklung" (WQG) und wird dafür sorgen, dass Mieter und Hauseigentümer bei Info-Veranstaltungen, Workshops und Treffen über das Projekt informiert werden. Kaufmann soll als Ansprechpartner präsent sein und den Bürgern eine Beteiligung am Projekt anbieten. Ziel des Projektes ist es, durch effektive Sanierung den Ausstoß von Kohlendioxid im Quartier langfristig zu senken und so die Lebensqualität zu erhöhen.

Aktivierung der Eigentümer

"Gemeinsam mit den Menschen in Wichlinghausen-Süd möchten wir das Thema energieeffiziente Stadt gestalten und greifbar machen. Das geht nur über eine gezielte Ansprache, Information und Aktivierung der Eigentümer im Quartier, um im zweiten Schritt eine individuelle Beratungsleistung anzubieten. Die Nutzung der bestehenden Netzwerke vor Ort und die Einbeziehung der relevanten Akteure des Energiesektors sind unabdingbar", erläutert Kaufmann.

Aufgabe von Kaufmann wird es sein, mit den Eigentümern in Kontakt zu kommen, die jeweiligen Häuser zu besuchen und kostenlos zu beraten. Mit den Haus- und Wohnungseigentümern können dann Sanierungspläne besprochen und Fördermöglichkeiten ausgelotet werden.

64 Prozent durch KfW finanziert

Das Programm KFW 432 "Energetische Stadtsanierung" ist ein integriertes Quartierskonzept, erarbeitet durch die WQG im Auftrag der Stadt. Es ist auf drei Jahre angelegt und wird 230.764 Euro kosten. 65 Prozent, das sind 149.997 Euro, davon übernimmt die KfW als Fördergeber.

14.11.2016
 

KfW

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