Prognosen zur Verkehrsentwicklung rund um Ikea bestätigt

Autos auf einer Straße
Das Verkehrsaufkommen im Bereich der Wuppertaler Ikea-Filiale ist rückläufig. Die Planung und Dimensionierung der Verkehrswege rund um Ikea war korrekt, der Verkehr funktioniert.

Das ist das Ergebnis einer elektronischen Verkehrsmessung, die das Ressort Straßen und Verkehr seit Fertigstellung der Erschließung rund um das Möbelhaus fortlaufend ausgewertet hat. Ziel der Messung ist, zum Beispiel die Steuerung der Ampelanlagen, die zunächst auf Modellrechnungen basierte, im Normalbetrieb zu beobachten und, falls nötig, zu optimieren.

Auslastung der Straßen rückläufig

Tendenziell, so haben die bisher erhobenen Daten ergeben, ist die Auslastung der Zufahrtsstraßen nach den ersten Eröffnungstagen mittlerweile deutlich rückläufig. So hat sich das durchschnittliche Fahrzeugaufkommen montags bis donnerstags im Verlauf des Monats Oktober im Mittel bereits um rund 30 Prozent reduziert. Freitags und samstags ist ein Rückgang um rund 25 Prozent zu verzeichnen. Das Fahrzeugaufkommen lag zuletzt samstags bei zirka 5.000 Fahrzeugen pro Tag.

"Wir müssen sicherlich davon auszugehen, dass bei besonderen Verkaufs-Kampagnen auch künftig durchaus mit punktuell sprunghaften Veränderungen gerechnet werden muss. Eine Frequentierung, wie sie im Zusammenhang mit der Eröffnung zu verzeichnen war, wird jedoch eher nicht oder bestenfalls nur selten erreicht oder überschritten werden", so die Einschätzung von Dezernent Frank Meyer. "Die Auslegung der öffentlichen Verkehrsanbindung hat sich funktionell bestens bewährt."

15.11.2016