Kuhler Viadukt: Neuer Belag, dann Winterpause

Das Viadukt bei Nacht, die Backsteinverkleidung angestrahlt
+
Gerüst weg, Geländer hin: Am Kuhler Viadukt geht eine weitere Bauphase zu Ende. Noch in dieser Woche werden die aktuellen Bauarbeiten für die Sanierung der Brüstungsbereiche auf dem 280 Meter langen Viadukt vorerst beendet. Im nächsten Frühjahr folgt dann der nächste Sanierungsschritt.

Seit Anfang Dezember 2015 wurden in fünf Teilabschnitten die Mauerwerksbereiche bis zur unteren Konsolebene bearbeitet. Es wurden Fugen entfernt und Steine ausgetauscht. Das für die Arbeiten mehrfach umgesetzte Hängegerüst wird in dieser Woche vollständig entfernt und die Geländer wieder montiert.

Nach der Räumung der Baustelle kommt es auf dem Viadukt noch einmal zu einer kurzzeitigen Einschränkung für Radfahrer und Läufer: Die vier Meter breite Asphaltfläche muss auf ganzer Länge erneuert werden. Der Grund: Regen wurde dort bislang nicht optimal in die eigens dafür vorgesehene Rinne abgeführt. Dadurch bilden sich Pfützen, sie könnten im Winter zu gefährlichen Rutschstrecken werden. Die damit beauftragte Firma muss deshalb im Rahmen der Gewährleistung jetzt nachbessern. Dazu wird die Fläche mit einer Fräse aufgenommen, abgefegt und per Hand neuer Gußasphalt aufgebracht.

Fußgänger und Radfahrer müssen sich während der Bauzeit, die voraussichtlich am 24. Oktober beginnen und rund eineinhalb Wochen dauern wird, den vorhandenen Fußweg bis zur Entwässerungsrinne teilen.

Die Stadt bittet die Radfahrer in dieser Zeit, das Fahrrad im Bereich der Baustelle zu schieben. Fußgänger und Radfahrer sollten während der Bauzeit verstärkt aufeinander Rücksicht nehmen, bittet die Stadt.

Die Sanierungsarbeiten werden im nächsten Frühjahr nach erneuter Ausschreibung und Vergabe fortgesetzt.

13.10.2016