Unterschrieben: Boulderhalle im Industriedenkmal

Das alte Fabrikgebäude mit großen Fenstern und Backsteinfassade
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Foto: A.Kretschmann, Climb-Inn
Jetzt ist es per Unterschrift amtlich: Das Gebäudemanagement der Stadt und Unternehmen Climb Inn haben jetzt einen Mietvertrag für das frühere "Gold Zack"-Gebäude in der Wiesenstraße. Dort soll, in unmittelbarer Nähe zur Nordbahntrasse, Wuppertals erste Boulderhalle mit Gastronomie und Außengelände entstehen.

Jetzt ist es per Unterschrift amtlich: Das Gebäudemanagement der Stadt und Unternehmen Climb Inn haben jetzt einen Mietvertrag für das frühere "Gold Zack"-Gebäude in der Wiesenstraße. Dort soll, in unmittelbarer Nähe zur Nordbahntrasse, Wuppertals erste Boulderhalle mit Gastronomie und Außengelände entstehen.

Der Leiter des Gebäudemanagements, Dr. Uwe Flunkert und Hr. Wilmanns von Climb inn bei der Unterschrift

Eigentümer des Gebäudes des Objektes Wiesenstraße 118 ist die städtische Tochter "Delphin Vermögensverwaltung GmbH", die Bewirtschaftung des Objektes erfolgt im Rahmen eines Geschäftsbesorgungsvertrags durch das Gebäudemanagement (GMW).

Das Gebäude Wiesenstraße 118 ist ein Denkmal der Wuppertaler Textilgeschichte und beherbergte die Bandweberei "Gold-Zack" (Gummiband- und Litzenfabrik) im ehemali-gen Fabrikgebäude. Das Gebäude ist wichtiger Teil der historischen Bebauung eines weitgehend unverändert erhaltenen Straßenzuges in der Elberfelder Nordstadt in unmittelbarer Nähe zur Nord-bahntrasse.

Insgesamt stehen dort rund 4.500 Quadratmeter zur Verfügung. Davon werden von Climb Inn zirka 1.350 Quadratmeter angemietet. Dies beinhaltet das komplette erste Obergeschoss, in dem die rund 600 Quadratmeter große Kletterhalle sowie Büroflächen entstehen.

Im Erdgeschoß wird im Frühjahr 2017 auf einer Fläche von rund 250 Quadratmetern eine Gastronomie mit Zugang zur Nordbahntrasse eröffnet. Zusätzlich entsteht auf dem Außengelände eine Multifunktionsfläche. Die Mietdauer beträgt zunächst zehn Jahre mit der Option einer Verlängerung um weitere zehn Jahre.

Oberbürgermeister Andreas Mucke lobte das Projekt als eine große Bereicherung für Wuppertal. Dort entstünde mit dem Boulder-Café direkt an der Nordbahntrassee ein weitere sportliche Attraktion für die Wuppertaler, aber auch für Besucher von außerhalb. Wuppertal habe sich im Strategieprogramm 2025 auch die "Sportification" der Stadt auf die Fahne geschrieben und komme dem jetzt mit der Revitalisierung des Gold Zack-Gebäudes ein weiteres Stück näher.

31.10.2016