50 Jahre Schauspielhaus

Empfang im Schauspielhaus
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Wenn Wände reden könnten, hätten sie vermutlich nach einer Zugabe verlangt: Am Wochenende feierte die Stadt 50 Jahre Schauspielhaus.
Für die Feierlichkeiten hatte das Gebäudemanagement der Stadt die Türen des Schauspielhauses geöffnet und Besuchergruppen in den "Bauch" des Gebäudes geführt. Viele Wuppertalerinnen und Wuppertaler nutzten die Möglichkeit, hinter die Kulissen des geschlossenen Gebäudes zu sehen und sich über die Planungen für ein Pina-Bausch-Zentrum zu informieren.
Mitglied des Royal Street Orchestras, das zum Festakt spielte
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Bereits am Freitag hatten Mitglieder des Tanztheaters Pina Bausch die Produktion "Underground" im Foyer des Schauspielhauses gezeigt. Am Samstag traf sich ein Flashmob auf dem Vorplatz, um dort die "Nelkenline" aus dem Stück "Nelken" nachzutanzen.
Zuschauer applaudieren
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Am Sonntag würdigte die Stadt das Jubiläum mit einem Festakt. Oberbürgermeister Andreas Mucke warf einen Blick zurück auf die Geschichte des Hauses und einen in die Zukunft, in der das Schauspielhaus zu einem internationalen Tanzzentrum umgewandelt werden soll. Nach den Plänen des Gebäudemanagements soll das Schauspielhaus sensibel an seine neue Nutzung angepasst werden.
Oberbürgermeister Andreas Mucke
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Die gute Nachricht für alle Freunde des Gebäudes in seiner jetzigen Form: Das Zuschauerhaus mit Eingang, Foyer und Saal sowie das Bühnenhaus mit Technik, Probenbereich und Künstlergarderoben sollen im Wesentlichen erhalten bleiben. Das Hauptfoyer soll seinen ursprünglichen gastlichen Charme zurückerhalten. Auch die Atrien und das Foyer um sie herum sollen zum Verweilen und zu Veranstaltungen einladen.
Oberbürgermeister mit Publikum
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Die inhaltliche Konzeption des geplanten Tanzzentrums stammt von Stefan Hilterhaus von PACTZollverein. Oberbürgermeister Mucke: "Mit einem Pina-Bausch-Zentrum in diesem geschichtsträchtigen Haus würde sich der Paukenschlag von 1966 in einen Trommelwirbel verwandeln! Damit würden wir etwas ganz Neues schaffen - ganz im Sinne des einzigartigen Werkes seier Namensgeberin, der wir damit unsere Referenz erweisen."
26.09.2016