Mitmachen erwünscht: Online-Beteiligung wird verlängert

Die Schwebebahn beim Landgericht, daneben Bäume mit herbstlich gefärbtem Laub
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Mitreden in Sachen Nahverkehr können die Wuppertaler jetzt noch ein bisschen ausführlicher als ursprünglich geplant: Die Möglichkeit, sich online am Nahverkehrsplan zu beteiligen, ist bis zum 23. Oktober verlängert worden.

Was wünschen sich die Bürger von Bus und Schwebebahn? Die Antwort auf diese Frage soll in den neuen Nahverkehrsplan einfließen, den die Stadt erarbeiten und Ende 2018 dem Rat zur Entscheidung vorlegen will. 

Unter www.wuppertal.de/nahverkehrsplan können Anregungen, Ideen und Wünsche rund um den Nahverkehr platziert werden. Beiträge zur Streckenführung, zu Abfahrts- und Taktzeiten oder zu Fahrpreisen und Preisstaffelungen sind gefragt. Die Frist für die Online-Beteiligung wurde jetzt bis zum 23. Oktober verlängert.

Die Stadt ist für die Planung des kommunalen Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) mit Bus und Schwebebahn verantwortlich - der Nahverkehrsplan ist dabei das zentrale Instrument. Für den Schienenverkehr, also RegionalExpress, Regional- und S-Bahn, ist der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) zuständig.

Im Nahverkehrsplan wird der Rahmen für die mittelfristige Entwicklung des ÖPNV-Angebotes gesetzt. Der erste Nahverkehrsplan stammt noch aus dem Jahr 1997. Da sich die Rahmenbedingungen seitdem geändert haben oder ändern werden (zum Beispiel durch den Zwei-Minuten-Takt der Schwebebahn), soll der neue Nahverkehrsplan diese Veränderungen aufgreifen und umsetzen.

Zum Auftakt der Bürgerbeteiligung gab es im September zwei Workshops, jetzt können alle Interessierten ihre Meinung weiter online äußern.

Die Fortschreibung des Nahverkehrsplans wird durch eine Expertenrunde begleitet, die ihr Fach- und Erfahrungswissen einbringt. Darin werden zusätzlich zu den Fachplanern vier zufällig ausgewählte Bürger vertreten sein, die Inklusionsbeauftragte, die Gleichstellungsbeauftragte sowie Verkehrsverbände und wissenschaftliche Experten vom Wuppertal Institut und der Bergischen Universität. Die Expertenrunde wird etwa vierteljährlich einberufen und bereichert den Nahverkehrsplan durch ihr Know-How.

29.09.2016
 

Beteiligung