Feuerwehrleitstelle bekommt neue Technik

Blick auf mehrere Bildschirme auf dem Arbeitsplatz eines Disponenten in der Leitstelle
Im Schnitt 500 Notrufe am Tag und rund 7500 Einsätze pro Monat - mit dieser stolzen Bilanz hat die Feuerwehrleitstelle Solingen/Wuppertal im vergangenen Monat zehnjäh-riges Bestehen gefeiert. Zum Jubiläum wird die Technik der Leitstelle auf den neuesten Stand gebracht.

"Seit Gründung der gemeinsamen Leitstelle am 12. März 2007 befinden wir uns auf Erfolgskurs", sagt Ulrich Zander, Leiter der Wuppertaler Feuerwehr. Die positive Entwicklung bestätigt auch Dr. Ottmar Müller, Feuerwehr-Chef in Solingen: "Wir sind mit den Jahren zusammengewachsen - und haben gemeinsam viele wichtige Veränderungen umgesetzt."

Mehr Bedienkomfort und Empfang des eCalls möglich

Dazu gehörten die Einführung der mittlerweile etablierten, strukturierten Notrufabfrage sowie die Einführung der telefonischen Anleitung zur Wiederbelebung. Diese und viele andere Neuerungen hätten in den vergangenen Jahren dazu beigetragen, noch mehr Menschenleben in den beiden bergischen Städten zu retten.

Um auch weiterhin optimal arbeiten zu können, wird nun das mehr als zehn Jahre alte Einsatzleitsystem der Feuerwehrleitstelle rundum modernisiert. Künftig kommt eine neue Software zum Einsatz, die nicht nur einen besseren Bedienkomfort für die Mitarbeiter bietet, sondern auch den Empfang des europaweiten, automatisierten Notrufes aus Kraftfahrzeugen, den sogenannten eCall, ermöglicht.

Digitalfunk erleichert Arbeit der Einsatzkräfte

Zudem ist das neue Einsatzleitsystem digitalfunktauglich. Das erleichtert die Arbeit der Einsatzkräfte vor Ort: Zum einen sind sie durch den Digitalfunk im ganzen Bundesgebiet erreichbar, zum anderen können sie so auch in Zukunft reibungslos mit der Polizei kommunizieren, die bereits auf die moderne Funktechnik umgestellt hat.

Die Inbetriebnahme des neuen Einsatzleitsystems ist für Freitag, 7. April, geplant.

06.04.2017