Bürger beteiligen sich am neuen Radverkehrskonzept

Andrang vor den Plakaten
Viele Bürger nutzten die Chance, Anmerkungen auf den großen Stadtplänen zu hinterlassen.
Wuppertal fahrradfreundlicher machen - das ist das erklärte Ziel des Radverkehrskonzeptes, das die Stadt in diesem Jahr grundlegend aktualisiert. Bei einem ersten Info-Abend haben Bürger jetzt Verbesserungsvorschläge rund ums Radfahren in Wuppertal an die Planer weitergegeben.

Breitere Radwege, mehr Fahrrad-Boxen und auf Radfahrer abgestimmte Ampelschaltungen waren nur drei der zahlreichen Wünsche, die die Besucher während der städtischen Info-Veranstaltung äußerten. Der Einladung des Ressorts Straßen und Verkehr in die Aula des Gymnasiums Sedanstraße waren am vergangenen Donnerstag, 6. April, rund 130 interessierte Wuppertaler gefolgt.

Junger Mann schreibt auf Plakat
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Stadt und Planungsbüro wollen Ortskenntnis der Bürger nutzen

"Unser langfristiges Ziel ist es, noch mehr Menschen aufs Fahrrad zu bringen - dafür müssen wir die passenden Rahmenbedingungen schaffen", sagte Verkehrsdezernent Frank Meyer zu Beginn der Veranstaltung. Ein wichtiger Schritt sei deshalb die Aktualisierung des in die Jahre gekommenen Radverkehrskonzeptes, das der Stadt als Arbeitsgrundlage für anstehende Bauprojekte dient. Dabei setze die Stadt auf die Mitwirkung der Bürger.

"Wir freuen uns auf Ihre Anregungen. Sie haben als aktive Radfahrer beste Ortskenntnis und wissen, wo Verbesserungen möglich und nötig sind", erklärte Claudia Nowak vom Planungsbüro Kaulen aus Aachen, das von der Stadt mit dem Projekt beauftragt wurde. In einem Vortrag legte sie detailliert dar, wie das neue Radverkehrskonzept in den nächsten Monaten entstehen soll.

Gruppe von Mitarbeitern der Stadt, des Planungsbüros und der beteiligten Fahrrad-Initiativen
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Nächste Veranstaltung mit Workshops im Juli

Lange bitten ließen sich die Besucher des Info-Abends nicht: An mannshohen Stadtplänen hinterließen sie mithilfe von farbigen Klebezetteln und knallbunten Stiften ihre Wünsche und Anregungen. Diese werden nun vom Planungsbüro analysiert und bei der weiteren Arbeit am Konzept berücksichtigt.

Einen Zwischenstand zum Projekt gibt es im Juli: Dann wird die Stadt erneut alle interessierten Bürger zu einer Veranstaltung einladen, bei der in Workshops noch einmal intensiv über das bis dahin erarbeitete Konzept beraten werden soll. Termin und Veranstaltungsort werden so bald wie möglich bekannt gegeben.

Vorschläge per E-Mail an die Stadt

Wer noch weitere Vorschläge rund um den Radverkehr in Wuppertal hat, kann diese jederzeit an die Stadtverwaltung mailen. Ansprechpartnerin ist Norina Peinelt, zuständig für Nahmobilität beim Ressort Straßen und Verkehr. Kontaktdaten finden Sie in der Box in der rechten Spalte dieser Seite.
11.04.2017
 

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