Umzug der Grundschule Peterstraße verzögert sich

Hans-Uwe Flunkert ist sauer. Der Chef des Gebäudemanagements Wuppertal (GMW) hatte mit seinem Team und der Leitung der Grundschule Peterstraße alles gründlich durchgeplant: Im Oktober sollte die Gesamtsanierung und Erweiterung der Grundschule beginnen. Für das Ende der Sommerferien war der Umzug der Schule in ein Ausweichquartier auf dem Gelände des Gymnasiums Kothen vorgesehen.

Doch die Firma, die die neuen Container-Klassenräume aufbauen sollte, hat dem GMW jetzt ohne weitere Begründung mitgeteilt, dass die Container entgegen der festen vertraglichen Vereinbarung nicht zum festgesetzten Zeitpunkt zur Verfügung stehen.

Da insgesamt Zweifel an der Glaubhaftigkeit der Aussagen der Firma bestanden, hat das GMW kurzfristig über den beauftragten externen Architekten, am Herstellungsort der Container in Tschechien prüfen lassen, welchen Produktionsstand die Container aufweisen. Das Ergebnis Ende vergangener Woche: Die Container sind vollzählig vorhanden. Aber nur die Container, die das Erdgeschoss der Übergangsschule bilden, sind komplett inklusive der Innenausstattung fertig. Das erste und zweite Obergeschoss ist noch in Arbeit.

Besonders ärgerlich ist, dass die Firma das GMW erst so spät informiert hat, dass alle Umzugsvorbereitungen der Schule bereits abgeschlossen waren, gepackte Kartons inklusive.

Mit Hochdruck wird nun dafür gesorgt, dass der Schulstandort Peterstraße wieder aktiviert und zum neuen Schuljahr uneingeschränkt genutzt werden kann. Das GMW geht aktuell davon aus, dass die Schule in der ersten Januarwoche 2018 umziehen kann.

Eltern und Kollegium werden rechtzeitig über den neuen Zeitplan informiert. Das Gebäudemanagement behält sich rechtliche Schritte gegen die Containerfirma vor.

07.08.2017