Regionalkonferenz bringt Verwaltung und Fachleute zusammen

Zum Regionalen Breitbandgespräch haben sich jetzt auf Einladung von Breitband NRW Landräte, Oberbürgermeister und Wirtschaftsförderer aus dem Rheinland im Wuppertaler Rathaus getroffen.

Breitband NRW ist der Ansprechpartner des Landes für die Verwaltungen und Wirtschaftsförderungen bei der operativen Umsetzung der Breitbandstrategie des Landes.

Themen der von Wirtschaftsminister Garrelt Duin initiierten inzwischen vierten Regionalkonferenz waren fachliche Aspekte wie der Vorteil eines Glasfaser-Ausbaus oder gute Beispiele aus der Praxis im Breitband-Ausbau. Mit den Regionalkonferenzen will das Land seine Strategie zum Breitbandausbau erläutern und die Landkreise und Kommunen zu einem flächendeckenden Breitbandausbau motivieren.

Wirtschaftsförderung erarbeitet Masterplan

Auch Wuppertal hat das Thema aktiv aufgenommen: Alexander Buckardt von der Wirtschaftsförderung kümmert sich um das Thema und lässt sich von Breitband NRW beraten, nutzt die Hinweise auf Fördermittel und Informationen, die Breitband NRW zur Verfügung stellt.

"Wir arbeiten an einem Masterplan Breitband und haben aktuell bei der Bezirksregierung Düsseldorf den Antrag gestellt, einen Breitband-Koordinator gefördert zu bekommen." Wenn das Land grünes Licht gibt, kann die Stadt sich 36 Monate lang einen Breitband-Koordinator leisten, der den Ausbau dann als seine alleinige Aufgabe weiter voran bringen kann.

"Wir stehen mit einer Versorgungsquote von rund 86 Prozent bei 50 Megabit pro Sekunde in Sachen Breitbandversorgung schon ganz gut da", so das Urteil von Oberbürgermeister Andreas Mucke. "Aber natürlich hakt es auch noch in einigen Bereichen. Deshalb wollen wir den Ausbau engagiert weiter verfolgen. Eine gute, eine schnelle Anbindung ist wichtig für unsere Unternehmen. Und natürlich wollen wir auch den Schülern und Studierenden in der Stadt möglichst optimale Bedingungen bieten. Wir haben das Thema im Focus."

03.02.2017