Vier starke Frauen für ihr Engagement ausgezeichnet

Die Preisträgerinnen mit Oberbürgermeister Andreas Mucke und der Gleichstellungsbeauftragten Roswitha Bocklage
+
Stärke, Disziplin und eine gehörige Portion Mut - mit dieser Mischung haben die Preisträgerinnen des diesjährigen Wettbewerbs "women and work" überzeugt. Für ihr herausragendes berufliches Engagement sind die vier Frauen aus dem Bergischen Land gestern von Oberbürgermeister Andreas Mucke und seinen Amtskollegen aus Solingen und Remscheid ausgezeichnet worden.

"Wir sind stolz darauf, so erfolgreiche Unternehmerinnen und engagierte Chefinnen in der Region zu haben - das wollen wir würdigen und selbstbewusst nach außen tragen", erklärt Mucke die Idee zum Wettbewerb, der nun bereits zum vierten Mal stattfand.

Beim Empfang im Solinger Kunstmuseum, zu dem Unternehmerinnen und Führungskräfte aus der ganzen Region eingeladen waren, hielt das Wuppertaler Stadtoberhaupt die Laudatio für Preisträgerin Elena Gabriele Myrbach. Die zweifache Mutter, die sich 2012 mit einem Partyservice selbstständig machte und mit ihrem Team unter anderem die Bewirtschaftung der IKEA-Großbaustelle in Wuppertal verantwortete, wurde in der Kategorie "Kreative Lösung zur eigenen Existenzsicherung" ausgezeichnet. Myrbach, die sich sichtlich über die Auszeichnung freute, hatte auch gleich Tipps parat, wie Frauen beruflich Erfolge feiern können: "Finden Sie heraus, was Sie besonders gut können, warten Sie nicht auf andere, vermeiden Sie Pessimisten, bitten Sie um Hilfe, denken Sie quer."

Metall, Nachhaltigkeit und Medizin

Darüber hinaus gewann in der Kategorie "Vorbildhafte Unternehmerin" Fatiha Essinnou, Inhaberin der ESS Metall-Halbzeug aus Solingen. Für die Leitung eines nachhaltigen Projekts für Frauen bekam Barbara Westring den Preis verleihen. Sie ist in Solingen beim Verein "Frauen helfen Frauen" für das Projekt "Fachberatungsstelle bei sexualisierter Gewalt gegen Kinder und Jugendliche" tätig und dort zusätzlich Vorstandsfrau in geschäftsführender Position. Der Sonderpreis für ihr berufliches Lebenswerk ging an Prof. Dr. Helga Rübsamen-Schaeff, Gründerin des Biopharmaunternehmens AiCuris.

Der Wettbewerb "women and work - Frauen mit Profil" wurde mit Unterstützung der drei Oberbürgermeister aus Wuppertal, Solingen und Remscheid vom Kompetenzzentrum Frau und Beruf Bergisches Städtedreieck organisiert. Das Kompetenzzentrum hat es sich zum Ziel gesetzt, den Anteil von Frauen in Führungspositionen zu erhöhen und diese untereinander zu vernetzen. Birgit Frese, Mitarbeiterin des Kompetenzzentrums, freut sich über die positive Signalwirkung der Veranstaltung: "Diese erfolgreichen Frauen haben Vorbildfunktion. Und ihre Botschaft lautete: Trau dich! Nutze deine berufliche Chance."

10.02.2017
 

Competentia

Kompetenzzentrum Frau und Beruf