Ehrenringverleihung an Karlheinz Emmert und Arno Gerlach

Oberbürgermeister Andreas Mucke mit den Geehrten
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Ein ganz besondere Auszeichnung Lob erhielten Karlheinz Emmert und Arno Gerlach für ihre Verdienste um die Stadt Wuppertal. Beide, so Oberbürgermeister Andreas Mucke, würden entsprechend der Vorgaben für die Verleihung des Ehrenrings "für ihre herausragenden Leistungen zum Wohle der Stadt Wuppertal" geehrt. Es sei ihm persönlich eine Ehre, diese Verleihung übernehmen zu können, so Mucke.

Karlheinz Emmert wurde am 22. März 1933 in Wuppertal geboren. Er war Betriebsratsvorsitzender der Firma "Tuffi" und 25 Jahre lang Ratsmitglied in der Wuppertaler Kommunalpolitik. Dort engagierte er sich besonders für die Umwelt, Ordnung, Sicherheit, Sauberkeit und Finanzen. Zusätzlich ist er seit 2002 Vorsitzender des Vereins zur Förderung der Gehörlosen in Wuppertal und sorgte damit besonders für den Abbau von Vorurteilen und erlangte viel Vertrauen und Sympathie.

Karl-Heinz Emmert und Oberbürgermeister Andreas Mucke
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Als stellvertretender Vorsitzender von 1999 bis 2013 im Verein der Freunde und Förderer des Botanischen Gartens Wuppertal sorgte er für das heutige besondere Aus- und Ansehen des Gartens. Er organisiert viele Helfer und Unterstützer, rief das Fest "Rund um den Elisenturm" und viele andere Veranstaltungsformate ins Leben und warb 100.000 Euro Fördergelder für den Botanischen Garten ein.

Der Diplom-Ingenieur und Bundesbahndirektor a.D. Arno Gerlach wurde am 12. Juni 1941 in Lyck geboren. Beruflich wirkte er 1994 maßgeblich an der Umwandlung der Deutschen Bundebahn mit. Dazu war er lange Vorsitzender des Gesamtaufsichtsrates der kirchlichen Stiftung "Diakoniewerk Bethesda gGmbH". Aber besonders wichtig war oder ist ihm immer noch die Städtepartnerschaft zwischen Wuppertal und Beer Sheva. Dort ist er seit 1984 Vorsitzender und sorgte damit für zahlreiche Beziehungen, Kontakte und Freundschaften zwischen den beiden Städten.

Arno Gerlach mit Oberbürgermeister Andreas Mucke
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Des Weiteren sorgte er nach dem Sturz des Ceausescu- Regimes 1989 in Rumänien für umfangreiche Hilfsaktionen und organsierte bis heute 40 Hilfstransporte, mit denen er selber regelmäßig nach Rumänien fährt und den Menschen in Not hilft. Dafür hat er bereits neben dem 1991 erhaltenen Bundesverdienstkreuzes den höchsten rumänischen Orden erhalten. Zusätzlich ist er aktiver Sänger und seit 2014 erster Vorsitzender der Kantorei Barmen-Gemarke. Dort fördert er den Zusammenhalt untereinander zusätzlich zu seinem organisatorischen Geschick. Gerlach war er von 1994 bis 1999 und von 2003 bis 2004 Mitglied im Rat der Stadt Wuppertal und engagierte sich dort besonders für die Jugend- und Sozialpolitik.

11.07.2017