Aus "Acasa-Dom" wird "Zuhause in Oberbarmen"

Ein neues Projekt für Oberbarmen ist jetzt gestartet: "Zuhause in Oberbarmen" heißt der Nachfolger des erfolgreichen dreijährigen Projektes "Acasa-Dom".

Bei "Acasa Dom" wurde daran gearbeitet, bulgarische und rumänische Zugewanderte in den Arbeitsmarkt zu integrieren. Das Projekt "Zuhause in Oberbarmen" greift den Titel "Acasa-Dom" auf, das das rumänische und bulgarische Wort für "Zuhause". Das neue Projekt erweitert sein Angebot auf alle Zugewanderten aus der EU in prekären Lebenslagen.

"Zuhause in Oberbarmen" bietet Beratung und aufsuchende Arbeit, niedrigschwellige Sprachförderung und Qualifizierung und ist mitten im Leben, in der Berliner Straße 150 beheimatet. "Zuhause in Oberbarmen" fokussiert auf die Arbeit im Quartier Oberbarmen und wird sich intensiver als zuvor der Behebung sozialer Problemlagen widmen. Hiermit wird der Tatsache Rechnung getragen, dass Oberbarmen das Quartier in Wuppertal mit einer der höchsten Zuwanderungsraten ist.

"Zuhause in Oberbarmen" ist ein Projektverbund aus dem Ressort Zuwanderung und Integration der Stadt Wuppertal als Projektträger, dem Jobcenter, der gemeinnützigen Gesellschaft für Entsorgung, Sanierung und Ausbildung mbH (Gesa gGmbH), der Bergischen Volkshochschule und dem Sozialtherapeutischen Kinder- und Jugendarbeit (SKJ e.V.).

"Zuhause in Oberbarmen" wird im Kontext des Förderprogramms "Starke Quartier - Starke Menschen" gefördert. Die Förderung des Projektes aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds und des Ministeriums für Arbeit, Integration und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen umfasst für vier Jahre 90 Prozent der Kosten für sechs Personalstellen.

14.03.2017