"Earth Hour": Licht aus für mehr Klimaschutz

Das Rathaus in Barmen ist nachts gelb angeleuchtet
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Erstmals ist in diesem Jahr auch Wuppertal mit dabei, wenn am Samstag abend weltweit die Lichter ausgehen. Wuppertal nimmt an der "Earth Hour" teil.

Die Initiative des australischen World Wide Fund For Nature (WWF) möchte, dass möglichst viele öffentliche Gebäude und Wahrzeichen, aber auch Privatwohnungen am kommenden Samstag eine Stunde lang das Licht ausmachen. Damit sollen die Menschen für den Klimaschutz sensibilisiert werden. Die Idee hinter der Initiative: Gerade Städte produzieren viel Klima-schädliches CO2. Andererseits können Städte - zum Beispiel durch moderne Technik wie den Einsatz von LED - auch eine wichtige Rolle beim Klimaschutz spielen. Die "Earth Hour" soll darauf aufmerksam machen.

In Wuppertal wird es gleich an vier prominenten Stellen duster: Das Rathaus in Barmen und das Verwaltungshaus in Elberfeld werden am Samstag, 25. März, zwischen 20.30 und 21.30 Uhr im Dunklen liegen. Auch der Sparkassen-Turm in Elberfeld wird nicht wie gewohnt leuchtendes Wahrzeichen sein. Die Stadtwerke machen ebenfalls bei der "Earth Hour" mit: Bei ihnen bleibt die Firmenzentrale am Carnaper Platz eine Stunde lang dunkel.

In Wuppertal, so Oberbürgermeister Andreas Mucke, sei aktiver Klimaschutz schon lange ein Thema - es bleibe aber immer noch genug zu tun. Deshalb auch die symbolische Stunde, zu der sich die Stadt gemeinsam mit Stadtwerken und Sparkasse entschlossen habe. Natürlich freue sich die Stadt über weitere Unterstützer, so Mucke: "Macht mit!"

Die "Earth Hour" findet in diesem Jahr zum elften Mal statt. Gestartet wurde die Aktion vom australischen WWF in Sydney. Mehr als 2,2 Millionen australische Haushalte nahmen am 31. März 2007 an der ersten Earth Hour teil und schalteten bei sich zu Hause für eine Stunde das Licht aus, um ein Zeichen für mehr Klimaschutz zu setzen. Ein Jahr später erreichte Earth Hour 370 Städte in 35 Ländern verteilt über 18 Zeitzonen. 2016 war ein vorläufiges Rekordjahr: 2016 nahmen über 7.000 Städte in 178 Ländern teil.

22.03.2017