Bembergbrücke wird abgedichtet - Verkehrsführung geändert

Das dreieckige Verkehrsschild weist auf eine Baustelle hin
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Seit dem 6. März laufen die Arbeiten zur Erneuerung der Abdichtung auf der Bembergbrücke. Jetzt startet die zweite Bauphase, Autofahrer müssen sich auf eine veränderte Verkehrsführung einstellen.

Die 1952 gebaute Bembergbrücke führt in Elberfeld den Straßenverkehr der -desstraße 7 über die Wupper. Die Brücke ist wegen der derzeitigen Sperrung der B7 im Bereich Döppersberg nur einspurig je Richtung befahrbar. Die verminderte Verkehrsbelastung konnte genutzt werden, um die Abdichtung der Gehwege herzustellen, die Abflüsse und die Bordsteine zu erneuern.

In dieser Woche wird zunächst die Deckschicht aufgebracht und der Verkehr dann auf der Südseite in Fahrtrichtung Barmen auf die rechte Fahrbahn verschwenkt. Die Umlegung auf der Nordseite in Fahrtrichtung Elberfeld folgt dann voraussichtlich ein bis zwei Wochen später, weil hier noch Arbeiten an der Fahrbahnübergangskonstruktion ausgeführt werden müssen.

Damit wird dann der Weg frei für den mittleren Bereich des Bauwerks, in dem sich die ehemalige Schienenwanne der Straßenbahn befindet. Hier wird dann auch der Asphalt aufgenommen, der Beton instandgesetzt und die neue Abdichtung aufgebracht. Nach dem Einbau des Asphalts kann dann auch hier der Verkehr nach Freigabe der B7 wieder uneingeschränkt über die Brücke geführt.

Die Arbeiten liegen im Hinblick auf die Öffnung der B7 gut im Zeitplan. Die Gesamtkosten der Abdichtungsmaßnahme liegen bei rund 400.000 Euro, die Bauzeit beträgt 3,5 Monate.

Ein zweiter Bauabschnitt, bei dem die Stahlträger instand gesetzt werden, ist für 2018 geplant. Dann wird es aber nicht nötig sein, eine Umleitung oder Sperrung einzurichten, die Autofahrer können dann die Brücke ungehindert nutzen. 

15.05.2017