Fördermittel für Oberbarmen und Wichlinghausen

Ein Schild mit der Aufschrift "Wichlinghausen" am alten Bahnhof an der Nordbahntrasse
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Das Projekt "Soziale Stadt Oberbarmen/ Wichlinghausen" bekommt weitere Fördermittel vom Land: Die Bezirksregierung hat der Stadt aktuell mitgeteilt, dass sie für Projekte im Osten der Stadt insgesamt 994.400 Euro und damit eine 80-prozentige Förderung der Maßnahmen mit einem Gesamtvolumen von 1, 24 Millionen Euro bekommt.

"Es ist außerordentlich erfreulich, dass alle von uns beantragten Maßnahmen vom Land aufgegriffen und in die Förderung übernommen wurden", so Oberbürgermeister Andreas Mucke. Es sei für den Osten der Stadt ein wichtiges Signal: "Wir haben schon bei anderen Förderkulissen der ´Sozialen Stadt´ gesehen, welch positiven Effekt das auf die Entwicklung von Stadtteilen und Quartieren hat."

Mit den Fördermitteln soll zum Beispiel der Spielplatz Allensteinerstraße eine Pump-Track-Anlage bekommen - das ist eine besondere Strecke für ambitionierte Mountainbiker. Die Heinrich-Böll-Straße bekommt eine neue Beleuchtung und der von Schülern gern genutzte Fußweg zwischen Landgobardenstraße und Schwarzbach soll attraktiver und angstfrei werden. Ein Haushüteprojekt, bei dem leer stehende Häuser durch besondere Kondition - also zum Beispiel günstige Mieten oder Beteiligungen an der Sanierung - wieder mit Leben gefüllt werden, ist eine weitere geförderte Maßnahme, ebenso die Umgestaltung der Außenanlage des CVJM in der Sonntagstraße.

Das Integrierte Städtebauliche Entwicklungskonzept (ISEK) "Soziale Stadt Oberbarmen / Wichlinghausen" wurde erstmals 2007 vom Rat der Stadt beschlossen. 2014 hat der Rat das überarbeitete ISEK auf den Weg gebracht und Ende 2015 dessen Fortschreibung beschlossen.

"Oberbarmen und Wichlinghausen haben große Entwicklungspotentiale. Daher ist es gut, dass die Attraktivität dieser Stadtteile durch zahlreiche Projekte auch in den nächs-ten Jahren weiter gesteigert wird. Dies ist der Schwerpunkt der Stadtteilentwicklung in Wuppertal", so Sozialdezernent Dr. Stefan Kühn.

26.10.2017