Bündnis gegen Armut: große Resonanz zum Auftakt

Volle Aula und OB Andreas Mucke auf der Bühne
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Die Stimmung war engagiert und erwartungsvoll: Bei der Auftaktveranstaltung für ein von Oberbürgermeister Andreas Mucke initiiertes stadtweites Bündnis gegen Armut füllte sich die Aula der Laurentiusschule gestern Abend, am Donnerstag, 14. September, mit fast 300 Besuchern.

Vertreten waren alle Fachabteilungen der Stadt, Wohlfahrtsverbände, Institutionen, Vereine und Initiativen, die sich in Wuppertal in den unterschiedlichsten Bereichen für die Unterstützung Hilfebedürftiger und eine soziale Stadt einsetzen. So traf Andreas Mucke mit einem leidenschaftlichen Begrüßungsapell für mehr Gerechtigkeit und die Teilhabe aller Bürger an einer offenen, akzeptierenden Gesell-schaft den Nerv der Zuhörer. "Armut grenzt aus, ganz besonders die Kinder", so der OB. "Dagegen müssen wir alle Kräfte bündeln." Das Bündnis brauche einen langen Atem und sei "auf Jahre angelegt".

OB Andreas Mucke, Sozialdezernent Dr. Stefan Kühn und Moderatorin Alexandra Szlagowski auf der Bühne der Aula der Lauretiusschule
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In sechs Gruppen wurden anschließend - moderiert von Mitarbeitern der Stadtverwaltung und sozialer Träger - orientiert an den verschiedenen Zielgruppen - Analysen und Konzepte erarbeitet. Im Blick waren: Kinder- und Jugendliche, Familien, Arbeitslose und Aufstocker, Migranten und Flüchtlinge, Ältere Menschen und solche in besonderen Lebenslagen, etwa Obdachlose, Sucht- oder psychisch Kranke.

In den anschließend im Plenum vorgestellten ersten Ergebnissen kristallisierten sich schnell übergreifende Aspekte heraus, die von allen Gruppen als positiv und zielführend für die weitere Arbeit beschrieben wurden. Dazu gehörten vor allem die sozialen Projekte in den Quartieren, eine intensive Vernetzung der Akteure vor Ort und die Priorität frühzeitiger Hilfen im Sinne bestmöglicher Prävention.

Decke der Aula mit Zierelementen und Lampen
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Andreas Mucke und Sozialdezernent Dr. Stefan Kühn zeigten sich nach drei intensiven und lebhaften Stunden überwältigt von der Resonanz und den Ergebnissen des Auftakttreffens, die nun ausgewertet, aufbereitet und in weitere Arbeitsgruppen überführt werden sollen.

Kontakt für weitere Interessenten:
Daniel Enkhardt, Tel: 563-28 40.

15.09.2017