Ideen für den Werth

Blick auf den Werth am Vormittag
+
Der Werth soll schöner werden: Dafür will die Stadt, finanziert aus Fördermitteln, vier Millionen Euro in die Hand nehmen. Jetzt haben sich Planungsbüros vorgestellt, die in einem Wettbewerb Ideen für den neuen Werth entwickeln.

Tolle Lichtkugeln, neue Bänke, Schoko-Festival: Die Immobilien-Standort-Gemeinschaft (ISG) hat sich die Attraktivität der Barmer Innenstadt zur Aufgabe gemacht und gut vorgelegt. Stadt und ISG finden: Da geht noch mehr.

Neue und zeitgemäße Gestaltung

Deshalb macht die Stadt derzeit mit Bundesmitteln die Seitenstraßen der Fußgängerzone schön und hat, unterstützt von örtlichen Bund Deutscher Architkekten, ein Projekt im Rahmen der "Qualitätsoffensive Innenstädte" ins Leben gerufen. Das Ziel: Die Hauptschlagader der Barmer Innenstadt, den Werth, neu und zeitgemäß zu gestalten. Dafür hat die Stadt jetzt vier Millionen Euro Fördermittel akquiriert, einen Wettbewerb ausgelobt und Planungsbüros um ihre Ideen gebeten.

Bei einer Info-Veranstaltung am Donnerstag, 22. Februar, präsentierten sich vier zum Wettbewerb zugelassene Büros erstmals Vertretern aus Verwaltung, Politik, ISG und Bürgern. Indirektes Kompliment für die Barmer Innenstadt: Obwohl das Projekt aus Experten-Sicht kein ganz großer Wurf ist, habe sich Büros beworben, die bundesweit renommiert sind: Die Bewerber kommen aus München und Wien, Kassel und Hamburg, Essen und: Wuppertal.

Renommierte Büros legen Entwürfe vor

Planungs- und Baudezernent Frank Meyer stellte das aktuelle Projekt vor, das einen qualifizierten Wettbewerb mit Bürgerbeteiligung kombiniert: Die Büros müssen bis zum 8. März erste Entwürfe für einen neuen Werth vorlegen. Dann findet die nächste öffentliche Veranstaltung statt, zu der alle Barmer eingeladen sind. Sie können die Entwürfe diskutieren und eigene Wünsche, Anregungen und Forderungen formulieren. Im Juni erfolgt eine Abschlusspräsentation. Welcher Entwurf umgesetzt wird, entscheidet eine Jury, der Fachleute und Vertreter von Politik und Verwaltung angehören.

23.02.2018