Nach Kritik des Oberbürgermeisters: Post will nachbessern

Die Deutsche Post AG hat auf ein Schreiben von Oberbürgermeister Andreas Mucke reagiert und Probleme bei der Postzustellung in Wuppertal eingeräumt.

Der Oberbürgermeister hatte in einem Schreiben vom 22. Dezember kritisiert, dass ihn mehrfach Beschwerden von Privatpersonen, aber auch Firmen über eine unzuverlässige Postzustellung erreicht hätten. Er betonte die Bedeutung einer verlässlichen Postzustellung.

In ihrem Schreiben räumt die Post ein, dass die "Zustellsituation in Teilbereichen Wuppertals nicht zufriedenstellend war" und drückt ihr Bedauern darüber aus. Als Gründe nennt die Post in ihrem Schreiben eine Neuorganisation der Zustellung. Hier habe die gleichzeitige Zustellung von Briefen und Paketen bei einem sehr hohen Sen-dungsaufkommen Probleme bereitet. Weitere Gründe seien die Einstellung neuer Kräfte, denen die nötige Routine gefehlt habe und ein hoher Krankenstand gewesen. Besonders in Vohwinkel, Cronenberg und Ronsdorf sei es dadurch zu "Zustellrückständen" gekommen.

Aktuell, so die Post, habe sich die Situation beruhigt. Sie werde mit weiteren Neueinstellungen und einer neuerlichen Umorganisation für eine weitere Verbesserung sorgen, so die Post.

Oberbürgermeister Mucke begrüßt diese Ankündigung der Post und kündigt an, die Entwicklung weiterhin kritisch zu begleiten. Wenn es wieder zu Engpässen bei der Zustellung komme, so der Oberbürgermeister, sollten sich Betroffene an die Bundesnetzagentur als zuständige Regulierungsbehörde für Postdienstleistungen wenden und dort auf Probleme aufmerksam machen. "Sowohl Privatpersonen als auch unsere Unternehmen sind darauf angewiesen, dass Post und Warensendungen pünktlich und verlässlich ankommen", so Mucke.

10.01.2018