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Zwei Hände halten sich
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In Wuppertal wird es am Dienstag, 20. März einen weiteren Demenz-Fachtag geben. Er steht dieses Mal unter dem Motto: "Mensch sein mit Demenz" und richtet sich wieder an Fachleute und Angehörige.

Zahl demenzerkrankter Menschen steigt

"Bis zum Jahr 2050 rechnet die deutsche Alzheimer Gesellschaft mit rund drei Millionen demenzerkrankten Menschen in Deutschland. Das bedeutet für Wuppertal eine Verdoppelung der Anzahl demenzerkrankten Men-schen von derzeit 6.000 auf 12.000 bis zum Jahr 2050. Menschen, die an Demenz erkranken, werden zum überwiegenden Teil zunächst zu Hau-se gepflegt. Mit fortschreitender Krankheit erfolgt die Versorgung stationär in Pflege-heimen. Deshalb gilt es hier, mit Blick auf die Zukunft Vorsorge zu treffen", sagt Wuppertals Sozialdezernent Stefan Kühn.

Veranstalter des Wuppertaler Demenz-Fachtages sind das Demenz-Servicezentrum NRW, Region Bergisches Land, und die Stadt Wuppertal. Veranstaltungsort ist von 14 bis 17 Uhr das Verwaltungshaus Elberfeld, Neumarkt 10 ein.

Vielschichtige Krankheit

Nachdem sich der 1. Wuppertaler Demenz-Fachtag im Jahr 2013 mit dem Thema "Wege der Begleitung von Menschen mit Demenz in ihrer letzten Lebensphase" beschäftigt hatte, und beim 2. Wuppertaler Demenz-Fachtag im Jahr 2015 "Biographie - Schlüssel zum Leben, Schlüssel zum Menschen mit Demenz" Thema war, bietet der 3. Fachtag Gelegenheit, sich mit Fragen zum Umgang mit Menschen mit Demenz auseinanderzusetzen.

Menschen mit Demenz verhalten sich nicht immer so, wie andere es erwarten oder wie es den Vorstellungen anderer entspricht. Nicht selten gibt es Situationen, in denen es schwer ist, das Verhalten von Menschen mit Demenz nicht zu korrigieren. Jedoch: Auch ein Mensch mit Demenz ist einzigartig und hat das Recht sich von anderen Menschen zu unterscheiden. Gestehen wir Menschen mit Demenz dies zu?

Eigenen Umgang mit Erkrankten hinterfragen

Mit Hilfe szenischer Darstellungen von Alltagssituationen und Gesprächen in begleiteten Kleingruppen möchte die Veranstaltung anregen, die Situation aus Sicht der Betroffenen, der Angehörigen sowie Pflegender und Betreuender zu betrachten und das eigene Handeln zu hinterfragen.

Durch die Veranstaltung führt Frau Sandra Masemann, eine erfahrene Referentin, Trainerin und Moderatorin.

02.03.2018
 

Kontakt

+49 202 563 4928
 
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