Gemeinsam im Einsatz für lebendige Innenstädte

Skulptur Handstandmann an der Kasino-Kreuzung
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Der auf Anregung der IHK von Oberbürgermeister Andreas Mucke initiierte Steuerungskreis Einzelhandel hat seine Arbeit aufgenommen: Das neue Gremium setzt sich ab sofort für die Interessen des Wuppertaler Einzelhandels ein.
"Es geht darum, die Innenstädte und Stadtteilzentren zu beleben und langfristig zu stützen. Wir wollen, dass Fachhandel und Filialisten sich in Wuppertal gut aufgehoben fühlen und investieren. Das sorgt nicht nur für attraktivere Zentren, sondern auf lange Sicht auch für wirtschaftlichen Aufschwung und Arbeitsplätze", erklärt Oberbürgermeister Andreas Mucke den Hintergrund. Ihm sei es deshalb ein Anliegen gewesen, den Steuerungskreis ins Leben zu rufen.

Kräfte bündeln

Ziele des im November gegründeten Gremiums ist es, Kräfte zu bündeln, verbindliche Vereinbarungen zu treffen und mit einer Stimme zu sprechen. "In Wuppertal beschäftigen sich viele Arbeitskreise mit ganz unterschiedlicher Besetzung mit den Interessen des Einzelhandels. Das sind Strukturen, die über Jahre und Jahrzehnte gewachsen sind. Was bisher fehlte war aber ein Gremium, dem wirklich alle Akteure angehören", erläutert Mucke.
Durch die Konzentration auf ein Gremium könne man sich noch enger abstimmen und Informationsverlust vermeiden. Auch die Terminflut, die durch die verschiedenen Arbeitskreise entstanden ist, werde so reduziert, so der Oberbürgermeister.

Alle an einem Tisch

Mindestens vier Mal im Jahr sind Sitzungen geplant. Mit am Tisch sitzen Vertreter des Einzelhandels, der Stadt, der IHK, der Wirtschaftsförderung, der Wuppertal Marketing GmbH, der Gewerkschaften, der Arbeitgeber, des Hotel- und Gaststättenverbandes sowie der verschiedenen Interessengemeinschaften der Stadtbezirke. Der Steuerungskreis versteht sich in erster Linie als Beratungsgremium für Stadt und Rat, möchte aber auch - wo rechtlich möglich - verbindliche Entscheidungen treffen.

Chefsache

Oberbürgermeister Mucke und IHK-Hauptgeschäftsführer Michael Wenge haben die Teilnahme am Steuerungskreis zur Chef-Sache erklärt. "Der Schritt zum neuen Steuerungskreis ist richtig und wichtig. Wenn alle Beteiligten an einem Tisch sitzen, ist Schluss mit stiller Post. Außerdem ist dies genau der richtige Ort, um zu sagen, wo der Schuh drückt - und gemeinsam eine Lösung zu erarbeiten", sagt Wenge. Das Factory Outlet Center (FOC), die Weihnachtsmärkte oder die verkaufsoffenen Sonntage seien drei der Themen, die unbedingt in das Gremium gehörten.
Davon zeugt auch die Tagesordnung der nächsten Steuerungskreis-Sitzung: Im März sind die Projektverantwortlichen des FOC als Gäste eingeladen.
02.03.2018