Straßenverkehrsamt bereitet sich auf Frühlingsansturm vor

Ein Mann wartet im Straßenverkehrsamt auf seinen Termin
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Service-Umstrukturierung pünktlich zum Frühling: Um sich auf den alljährlichen, saisonbedingten Ansturm vorzubereiten, stellt das Straßenverkehrsamt auf ein reines Termingeschäft um. Auch saisonal erweiterte Öffnungszeiten sollen dabei helfen, die Wartezeiten zu reduzieren. Am 19. März fällt der Startschuss für den Umstellungsprozess.

Für ihren Besuch beim Straßenverkehrsamt brauchen Bürger künftig also vorab einen Termin. Buchungen sind ganz unkompliziert möglich übers Internet unter www.wuppertal.de/termine-sva oder telefonisch beim Bergischen ServiceCenter, Tel. 563-0.

"Erster Schritt - weitere folgen"

"Lange Wartezeiten, ausgebuchte Online-Termine und morgendliches Schlangestehen - das war ein unhaltbarer Zustand für Bürger und Mitarbeiter gleichermaßen. Ich bin mir sicher, dass die strukturellen Veränderungen nach einer Eingewöhnungszeit greifen werden und sich die Situation bald für alle Beteiligten verbessern wird", erklärt Oberbürgermeister Andreas Mucke. "Bürgerinnen und Bürger erwarten zu Recht einen kundenorientierten Service der Stadtverwaltung. Die jetzt ergriffenen Maßnahmen sind ein wichtiger, erster Schritt, dem weitere folgen werden, um auf Dauer eine für Bürger und Mitarbeiter optimale Situation im Straßenverkehrsamt zu schaffen."

 

Einer der wichtigsten Bausteine der Service-Umstellung ist die Aufstockung der Online-Termine, die in den vergangenen Wochen bereits sukzessive begonnen hat. Während es bisher mitunter schwierig war, kurzfristig einen Termin zu bekommen, soll die Auswahl damit größer und die Buchung übers Internet deutlich entspannter werden. Es lohnt sich regelmäßig nachzuschauen, da freiwerdende oder zusätzliche Termine laufend aktualisiert werden.

Änderungen im Einwohnermeldeamt waren gute Vorlage

Auch an den im Straßenverkehrsamt neu aufgestellten Terminmarken-Druckern können sich Bürger einen Termin holen - falls möglich noch für denselben Tag, ansonsten für einen beliebigen anderen. Dazu müssen sie durch die Beantwortung mehrerer Fragen bestätigen, dass sie alle nötigen Unterlagen dabei haben. Dies soll sicherstellen, dass die Anträge vollständig sind und zügig bearbeitet werden können.

 

"Im Einwohnermeldeamt war die Umstellung auf ein reines Termingeschäft ein voller Erfolg. Dort haben die Bürger die Neuerungen angenommen. Das Ergebnis sind Wartezeiten von durchschnittlich dreieinhalb Minuten. Da wollen wir mit dem Straßenverkehrsamt auch hin", sagt Ordnungsdezernent Matthias Nocke.

 

Wartezeiten reduzieren sollen außerdem die saisonal erweiterten Öffnungszeiten: Bis Ende Juli kommt ein weiterer Nachmittag hinzu, an dem Bürger Zulassungsgeschäfte erledigen können. Dann werden Bürger zusätzlich auch dienstags von 13.45 bis 15.45 Uhr bedient.

Änderungen auch für Kfz-Händler

Neuerungen gibt es ebenfalls für Händler und Zulassungsdienste aus dem gewerblichen Bereich: Haben sie drei oder mehr Zulassungen abzuwickeln, so müssen sie sich per E-Mail bis 5.30 Uhr des Zulassungstages anmelden. Sind es weniger Zulassungen, so ist ein Termin über das normale Terminbuchungssystem zu vereinbaren.

 

Ein eigens in den vergangenen Monaten erarbeitetes Personalentwicklungskonzept macht die Service-Umstellung möglich. Dieses sieht unter anderem vor, dass Mitarbeiter des Straßenverkehrsamts, die normalerweise in den Bereichen Führerscheinstelle/Stilllegung tätig sind, künftig auch einfache Aufgaben der Zulassung übernehmen. Helfen soll zudem eine Urlaubseinschränkung: In den Monaten März bis Juli sollen maximal 25 Prozent der Beschäftigten freinehmen dürfen.

Öffnungszeiten ab dem 19. März (bis zum 31. Juli)

Montag 7 bis 13 Uhr
Dienstag 7 bis 13 Uhr und 13.45 bis 15.45 Uhr
Mittwoch 7 bis 13 Uhr
Donnerstag 7 bis 17 Uhr
Freitag 7 bis 12 Uhr

12.03.2018