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Fachinformatiker/in -Fachrichtung Systemintegration-

Eine Ausbildung zum/zur Fachinformatiker/in ist sehr vielfältig.

Während man in einem Team die Hard- und Softwareprobleme der städtischen Mitarbeiter behebt, erledigt man in anderen Teams eher Hintergrundarbeiten. Dazu gehören z.B. die Administration von Servern, Netzwerkelementen und die Verwaltung der Telefonie innerhalb des städtischen Netzes. Außerdem gibt es jeweils Teams für das Auftrags- und Störungsmanagement. Es kann also durchaus sein, dass Sie auch schon mit einem Auszubildenden des Stadtbetriebs 402 telefoniert haben, als Sie beim UHD aufgrund einer Störung angerufen haben.
 
Im Stadtbetrieb 402 arbeiten über 100 Mitarbeiter in ca. 10 Teams, die sich um ein großes Spektrum an Aufgabengebieten kümmern. Das folgende Ausbildungstagebuch entstand während des Ausbildungsabschnitts im Team für Linux-Server.
 

Als Auszubildender durchläuft man die meisten Abteilungen des Stadtbetriebs jeweils 4 Wochen am Stück und wechselt dann in die Nächste. In manchen ist man öfter, in anderen nur einmal. In der Regel arbeitet man sich in den Arbeitsalltag des Teams ein. Es kann aber auch vorkommen, dass man sich selbstständig mit einem eigenen Projekt befassen kann und auf diesem Weg die Arbeitsabläufe erlernt. Für das Ausbildungstagebuch haben wir uns gemeinsam mit Herrn Schmidt überlegt, ob man nicht ein solches Projekt zur Erstellung einer Webseite auf Basis eines Linux-Webservers realisiert:


In den folgenden Zeilen stellen wir Ihnen unser Projekt für das Ausbildungstagebuch vor. Wir hoffen, dass Sie so einen guten Einblick in die Tätigkeiten eines Auszubildenden beim Team für Linux-Server erhalten.

Unser erster Schritt war es, ein Betriebssystem auf einem Rechner zu installieren. Da wir momentan im entsprechenden Team eingesetzt sind, bearbeiteten wir unser Projekt unter Linux. Anschließend richteten wir auf diesem Rechner eine virtuelle Umgebung für unseren Webserver ein, auf dem dann später die Webseite verwaltet wird. Das heißt, dass wir ein Rechnersystem auf dem real vorhandenen nachgebildet haben. So kann man auf einer einzigen Hardware mehrere virtuelle Systeme installieren um beispielsweise Dinge zu testen, ohne dabei die Realumgebung zu gefährden.
Damit wir zu Testzwecken unsere Webseite im Browser aufrufen konnten, mussten wir eine Netzwerkverbindung zwischen dem virtuellen Server und dem realen System konfigurieren.
Um unsere Seite vor einfachen Angriffen zu schützen, konfigurierten wir einige Sicherheitsmechanismen wie beispielsweise einen Schutz vor Distributed Denial of Service(DDOS)-Angriffen. Bei einem solchen Angriff wird eine überlastung der Webseite mutwillig herbeigeführt (z.B. durch unzählige Zugriffe innerhalb kürzester Zeit), die dann die Seite unerreichbar für andere machen. Im Anschluss an diese Einstellungen konnten wir schließlich mit der eigentlichen Erstellung der Webseite beginnen.

Die Grundlage der meisten Projekte ist eine ausführliche Planung. So einigten wir uns vor der praktischen Umsetzung auf das Layout der Webseite. Was soll rein? Was nicht? Wie sieht die Struktur aus? Welche Menüpunkte sollen vorhanden sein? Farbwahl, Schriftart, etc. und zeichneten eine Skizze beim Brainstormen auf Papier. Wir haben uns für ein eher schlichtes Design entschieden und kleine Akzente eingebracht. Dazu gehört z.B. die mitlaufende Menüleiste.
Erstellt haben wir unser Ausbildungstagebuch in der Hypertext Markup Language(HTML), dies ist die einfachste und grundlegendste ”Sprache” zur Erstellung einer Webseite. Trotz der einfachen Art kommen wir pro Unterseite auf mehrere hundert Zeilen Code.

Um die weiteren Bausteine einzubauen, entwickelten wir als erstes das Grundgerüst. Dies besteht aus dem Hintergrund, den wir aus verschiedenen Teilen zusammensetzten, um später die Dinge einfacher unterbringen zu können. So haben wir z.B. einen Teil für den Text reserviert, einen für die Kopfzeile, einen für die Menüleiste, usw. Außerdem passten wir in dem Zuge die Farben, Schriftart und alles andere, was zur Optik gehört, an.
Anschließend implementierten wir die Uhr in der oberen linken Ecke mit Hilfe eines Skripts, welches immer wieder die aktuelle Uhrzeit und das Datum abfragt und dementsprechend ausgibt.

Als nächster Punkt stand der Kern und damit der schwierigste Part auf dem Programm – die Menüleiste. Bei dieser hatten wir zunächst eine statische Leiste eingerichtet. Da uns diese aber nicht wirklich überzeugt hat, entschieden wir uns dafür eine mitlaufende Menüleiste zu implementieren. Auch dies erledigten wir mit Hilfe eines Skripts, welches immer wieder den Scrollstatus abgreift und die Menüleiste dann in der Höhe daran anpasst. Nun musste die neue Menüleiste nur noch gefüllt werden.
Wir haben uns im Vorfeld dazu entschieden, unsere kleine Internetpräsenz auf drei Seiten aufzubauen: Home (Einleitung), Projekt (Ausbildungstagebuch an sich) und Fotos. Um dies zu realisieren, erstellten wir insgesamt drei Webseiten, bestehend aus der gleichen Grundlage, nur mit anderem Inhalt. Außerdem fügten wir der Menüleiste zwei Verlinkungen auf die Internetpräsenz der Stadt Wuppertal (www.wuppertal.de) hinzu. Abgerundet wurde unsere Menüleiste mit einer kleinen Signatur.

Nun war also unser Ausbildungstagebuch vom Aufbau her fertiggestellt und musste nur noch mit Text gefüllt werden. Dazu schrieben wir diesen Bericht erst in einem ganz normalen Textformat vor und konvertierten ihn anschließend in das HTML-Format um ihn auf der Webseite abbilden zu können. Wie Sie sehen hat das alles funktioniert und wir konnten unser Projekt damit abschließen, die Seite online zu stellen und für Sie sichtbar zu machen.

Wir bedanken uns für Ihre Aufmerksamkeit und hoffen Sie hatten Spaß dabei, unser kleines Ausbildungstagebuch zu erkunden!

 


 

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