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Wuppertal / Rathaus & Bürgerservice

Was versteht man unter "ruhigen Gebieten"?

Neben der Minderung von hohen Lärmbelastungen nennt die EG-Umgebungs-lärmrichtlinie auch die Identifizierung so genannter ruhiger Gebiete. Mit der Festlegung von ruhigen Gebieten sollen diese Bereiche durch entsprechende Maßnahmen gegen eine Zunahme des dortigen Lärms geschützt werden. Als ruhige Gebiete können Bereiche gelten, die im Vergleich zu ihrer Umgebung eine geringe Lärmbelastung aufweisen und die von den Wuppertaler Bürger/innen als Erholungsort empfunden werden.

Auswahl "ruhiger Gebiete"

Für die Auswahl ruhiger Gebiete bzw. vor einer Zunahme des Lärms zu schützender Erholungsflächen in Wuppertal wurden in Abstimmung mit der Verwaltung folgende Auswahlkriterien angewendet.

 

  • Für die Gebietskulisse in Betracht kommen Wasserflächen, Waldflächen, Grünflächen, landwirtschaftlich genutzte Flächen und Kleingärten. Es wurden nur Gebiete einbezogen, die zusammenhängend eine Mindestgröße von 2 ha aufweisen.
  • Es wurden Gebiete ausgewählt, in denen es im Tagesdurchschnitt leiser ist als 50 dB(A).
  • Es gibt allerdings auch Flächen, die flächendeckend lauter sind als 50 dB(A) und dennoch von der Bevölkerung zur Erholung genutzt werden. Diese Flächen werden ebenfalls berücksichtigt, insofern sie im inneren eine „relative Ruhe“ bieten – d.h. im Kernbereich mindestens 5 dB(A) leiser sind als am Rand.

Danach zählen zu den ruhigen Gebieten, die in der nachfolgenden Karte dargestellten Flächen wie beispielsweise die Hardt, Im Hölken, Nächstebeck, Nützenberg, Stübchensberg, Stadtwald Vohwinkel und der Zoologischer Garten.

Frau Helga Bennink
Altlastensanierung, GIS-Systeme, Lärm

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