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Wuppertal / Rathaus & Bürgerservice

Örtliches Energieversorgungskonzept

Wuppertal hat schon früh begonnen, sich mit dem effizienten Umgang mit Energie zu beschäftigen. Die Stadtverwaltung und die Stadtwerke (WSW) einigten sich 1980 auf die Gründung der Arbeitsgruppe "Örtliches Energieversorgungs- konzept" (ÖEVK).

Am 14. Februar 2008 tagte die Arbeitsgruppe zum 100. Mal.

Dieses Jubiläum wurde zum Anlass genommen, die engagierte Arbeit der Initiatoren und der vielen ehemaligen Mitglieder während der zurückliegenden 27 Jahre zu würdigen. Dr. Rolf Krumsiek als Oberstadtdirektor und Dr. Kurt Sunkel als WSW-Vorstandssprecher einigten sich in einem Spitzengespräch am 28. Mai 1980 auf die Gründung der Arbeitsgruppe. Als Oberbürgermeisterin war Ursula Kraus seit 1984 treibende Kraft für Berichte und Programme zur umweltschonenden Energieversorgung und zur Verminderung des Schadstoffausstoßes in der Stadt Wuppertal.

"Der Weg des Energiekonzeptes von der Ölkrise zum Klimaschutz". Von Anfang an dabei war auch Erwin Rothgang, bis Juni 2008 Leiter des Ressorts Umweltschutz. Er stellte die Bedeutung des effizienten Umgangs mit Energie in den Mittelpunkt seines Vortrags.

Andreas Feicht, Vorsitzender der Geschäftsführung der Wuppertaler Stadtwerke, berichtete in seinem Vortrag wie die Stadtwerke mit modernen Dienstleistungskonzepten im Wettbewerb bestehen und Klimaschutz als Chance nutzen.

Ressourcenschonung, Energieeffizienz und Klimaschutz sind zentrale, zukunftsweisende Aufgaben.

Von Anfang an wurden Energieversorgung, Stadtentwicklung, Energieeinsparung in städtischen Gebäuden und die Einbeziehung der Öffentlichkeit als integrierte Aufgaben betrachtet. Der Lohn ist ein modernes Energiemanagement für städtische Gebäude, Stadtteilkonzepte, an die die Stadtumbau West-Projekte anknüpfen, vorbildliche städtische Projekte, im Wettbewerb gut aufgestellte Stadtwerke sowie zahlreiche Ehrungen als energieeffiziente und am Klimaschutz orientierte Kommune. Bis 2010 wird das bestehende CO2-Minderungskonzept umgesetzt und inzwischen beginnen die Planungen zur Fortschreibung bis 2020.

"Es zeugt von einer großen und dauerhaften Aufgabe, wenn eine kommunale Arbeitsgruppe 27 Jahre tagt und ein Ende der Arbeit nicht abzusehen ist ", würdigte Oberbürgermeister Peter Jung das Engagement der Gruppe.

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