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Wuppertal / Rathaus & Bürgerservice

Gebäudetypologien

Rund 80 Prozent des Energieverbrauchs aller deutschen Privathaushalte wird zum Heizen benötigt. Die Einsparmöglichkeiten in diesem Bereich sind enorm. Vor allem bei Altbauten lohnt es sich, die notwendigen Instandhaltungsarbeiten mit Energiesparmaßnahmen zu verbinden.

100.2 Gebäudetypologie Titelseite Broschüre

In Wuppertal gibt es rund 50.000 Wohngebäude aus den verschiedensten Bauperioden. Etwa 80% der Gebäude sind vor 1982 (erste Wärmeschutz-Verordnung) errichtet und somit aus energetischer Sicht Altbauten. Diese Altbauten machen über 90% der CO2-Emissionen durch die Wärmeversorgung aus und weisen dadurch den höchsten Handlungsbedarf und die höchsten Energieeinsparpotenziale auf. Auch bei Gebäuden nach 1982, gibt es Einsparpotenziale, denn nach etwa 30-40 Jahren stehen oft grundlegende Sanierungen an. Durch die Weiterentwicklung der Wärmeschutzfenster, der Wärmedämmsystem und -techniken können somit zusätzliche energetische Energieeinsparungen erzielt werden.

100.2 Gebäudetypologie Mix

In der Gebäudetypologie werden häufig vorkommende Wohngebäude nach ihrer Bauweise und ihrem Alter eingeteilt. Diese unterteilt den Gebäudestand in 34 verschiedene typische Wuppertaler Wohngebäude. Vom Bergischen Fachwerkhaus über das Gründerzeithaus bis zum Reihenhaus der achtziger Jahren, vom Einfamilienhaus bis zum mehrgeschossigen Haus – für jedes Gebäude sind typische Daten seiner historischen Konstruktion dargestellt. Mit besonderem Fokus auf den Heizenergieverbrauch und die typischen energetischen Schwachstellen.

Mit einer Gebäudetypologie können:

  • Hauseigentümer einen ersten Überblick über sinnvolle Modernisierungen, ihre zusätzlichen Kosten und die hieraus resultierenden Energieeinsparung erhalten,
  • Architekten, Ingenieuren, Gebäude-Energieberatern eine vorbereitende Grundlage für die Erstellung eines Gebäudeenergiepasses geboten werden,
  • Wohnungsunternehmen bei der Sanierungsplanung im Gebäudebestand unterstützt werden,
  • Beschäftigten von Kreditinstituten die Möglichkeit gegeben werden, im Rahmen der Immobilienfinanzierung eine realistische Abschätzung der Folgekosten vorzunehmen, die auf den Kreditnehmer entweder aufgrund der zu erwartenden Nebenkosten oder durch notwendige Modernisierungsarbeiten zukommen können.

Die Gebäudetypologie beinhaltet überschlägige Kostenberechnung und dient somit zur Orientierung und Unterstützung für Sanierungsplanung. Pro Gebäudetyp werden hierbei drei verschiedene Varianten vorgeschlagen. Eine einfache und kostengünstige Variante, eine mit mittlerem Aufwand sowie eine Variante mit einer umfangreichen Sanierung. Die vorgeschlagenen Maßnahmen werden kurz beschrieben. Eine grafische Darstellung zeigt die zu erwartenden Einsparungen. Die Broschüre ersetzt zwar keine individuelle Energieberatung, kann dafür aber viele interessante Hinweise und Anregungen zu Energiesparmaßnahmen an Wuppertaler Wohnhäusern geben.

100.2 Gebäudetypologie Broschüre klein

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