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Wuppertal / Rathaus & Bürgerservice

"Urlaub für das eigene Auto" - ein Experiment

Einen Monat lang haben acht Familien ihren Alltag ohne Auto gemeistert und die täglichen Wege zu Fuß, mit dem Fahrrad oder mit Bus und (Schwebe-)Bahn zurückgelegt. Die Aktion sollte einen Anstoß zum Überdenken des eigenen Mobilitätsverhaltens zu geben: Während eines ausreichend langen Zeitraumes (vier Wochen) wurde der ÖPNV intensiv genutzt und weitere Alternativen zum Auto erprobt.

"Urlaub für das eigene Auto" - der Titel ist Programm

Für viele Menschen ist der Urlaub eine Gelegenheit, Abstand von eingefahrenen Verhaltensmustern zu bekommen und Neues auszuprobieren. Daran sollte durch die Wahl des Titel bewusst angeknüpft werden.

Der „Urlaub“ sollte den Rahmen schaffen, um den Abstand zum Auto herzustellen und aus der zeitlichen Distanz die Bedeutung des Autos einer kritischen Betrachtung zu unterziehen. Die Erfahrungen haben gezeigt, dass der Zeitrahmen von vier Wochen notwendig war, um wirklich zu "erfahren", dass ein Leben ohne eigenes Auto funktionieren kann - und zwar ohne Verlust an Mobilität.

 

 

Vom Plan zur Umsetzung

Natürlich mussten Schwierigkeiten überwunden werden: Fahrpläne wurden studiert, Gewohnheiten wurden überdacht und neue Wege ausprobiert.

Die Familien wurden nicht allein gelassen: Das kostenlose Monatsticket und das "Rundum-Sorglos-Paket der Wuppertaler Stadtwerke (WSW) sowie das umfassende Beratungsangebot der Stadtwerke, der Verbraucherzentrale, der Energieagentur und des Ressorts Umweltschutz halfen bei der Überwindung von Schwierigkeiten.

Die Medien (Presse, Radio und Lokalfernsehen) haben das Projekt begleitet und umfassend berichtet. So konnte über die teilnehmenden Familien hinaus, eine größere Öffentlichkeit von den Tücken und den Vorteilen eines Lebens "ohne Auto" erfahren.

Frau Susanne Varnhorst
Sachbearbeiter/in

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Bildnachweise

  • Stadt Wuppertal
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