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Wuppertal / Rathaus & Bürgerservice

Amphibien brauchen Schutz!

Im zeitigen Frühjahr wandern zahllose Frösche, Kröten und Molche zu ihren Laichgewässern. Die Amphibienschutzaktion der Stadt Wuppertal und das Engagement zahlreicher freiwilliger Helferinnen und Helfer verhindern, dass die Frösche, Kröten und Molche beim Überqueren von Straßen "unter die Räder" gekommen sind.

Foto: S.Hüttche

Im Frühling wandern Frösche, Kröten und Molche zum Laichgewässer

Bei milden Temperaturen und feuchter Witterung kommen die Amphibien aus ihren Winterverstecken und machen sich auf den Weg zum Laichgewässer. Sobald sie im Teich angekommen sind, legen sie ihre Eier (den Laich) ab, aus denen sich zuerst die Kaulquappen und dann die vollausgebildeten (adulten) Tiere entwickeln. Bei Tageslicht kann man die Wanderung nicht beobachten, denn die Tiere sind erst mit Einsetzen der Dämmerung unterwegs. Häufig sieht man die Erdkröten im "Doppelpack", wenn sich die kleineren Männchen auf dem Rücken "ihres" Weibchen zum Gewässer tragen lassen und so die Befruchtung der Eier gesichert ist.

Amphibienschutzaktion beginnt im zeitigen Frühjahr

Bei ihren Wanderungen müssen die Tiere gelegentlich auch Straßen überqueren und können dann unter die Räder geraten. Um das zu verhindern, organisieren die Station Natur und Umwelt und das Ressort Umweltschutz der Stadt Wuppertal jedes Jahr die Amphibienschutzaktion.

An zahlreichen Stellen im Stadtgebiet wurden bereits Anfang März sogenannte Amphibienschutzzäune aufgebaut, Warnschilder und Absperrungen aufgestellt und regelmäßig kontrolliert. Junge Menschen, die ein Freiwilliges Ökologisches Jahr (FÖJ) ableisten, werden hier genauso eingebunden wie die Freiwilligen des Bundesfreiwilligendienstes (BFD).

 

Foto: S. Fries

Freiwillige helfen den Tieren über die Straße

Unterstützt werden sie dabei von zahlreichen ehrenamtlich tätigen Helfern, die sich in ihrer Freizeit für den Naturschutz engagieren. Ausgerüstet mit Eimern und Taschenlampen machen sie sich in den Abendstunden auf den Weg, um die Tiere einzusammeln und zum Gewässer zu tragen.

Wegen der kalten Nachtemperaturen im Frühjahr hat sich die Amphibienwanderung in diesem Jahr über einen längeren Zeitraum hingezogen. Trotzdem waren Familien, Bürgergruppen, Schulklassen und viele Einzelpersonen im Einsatz und haben geholfen – alleine oder während der öffentlichen Aktionen Ende März bzw. Mitte April.

Ein tolles Engagement! Die Stadt dankt allen Helferinnen und Helfern!

 

Die Anzahl der Helferinnen und Helfer schwankt von Standort zu Standort und von Jahr zu Jahr, denn nicht jede/r kann über einen längeren Zeitraum kontinuierlich in den Abendstunden als "Amphibienretter" aktiv sein. Die Belastungen werden für die Einzelnen jedoch umso größer je kleiner die Gruppe ist.

Daher ist jede zusätzliche helfende Hand auch in der nächsten Saison willkommen!

 

Wer bereits aktiver „Amphibienretter“ ist oder es noch werden möchte, kann sich telefonisch oder per E-Mail anmelden. Alle Interessierten werden rechtzeitig über den genauen Termin informiert.

Frau Susanne Varnhorst
Sachbearbeiter/in

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Bildnachweise

  • Stadt Wuppertal
  • Stadt Wuppertal

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